16. Mai 2019, 09:53
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

NordLB: Werden mehr Stellen abgebaut als geplant?

Der Arbeitsplatzabbau bei der Norddeutschen Landesbank (NordLB) soll größer ausfallen als bisher bekannt. Darüber berichtete die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) am Donnerstag.

NordLB: Werden mehr Stellen abgebaut als geplant?

Die NordLB hatte wegen des schwierigen Schiffsfinanzierungsgeschäfts Milliardenverluste verzeichnet.

Der Zeitung zufolge informierte der Vorstand die Mitarbeiter am Mittwoch darüber, dass die Belegschaft bis zum Jahr 2024 auf 2.800 bis 3.000 Vollzeitstellen schrumpfen solle.

Bisher hatten das Management und die Träger der Bank eine Zielzahl von rund 3200 Stellen genannt. Ende 2018 gab es bei der NordLB rund 5650 Vollzeitstellen. Die Bank bestätigte der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag die Abbaupläne.

“Das ist ein schmerzhafter Einschnitt, er ist aber erforderlich für die Neuaufstellung der Bank”, erklärte NordLB-Vorstandschef Thomas Bürkle der Zeitung zufolge.

Welche Rolle spielt die Landessparkasse?

Die NordLB hatte wegen des schwierigen Schiffsfinanzierungsgeschäfts Milliardenverluste verzeichnet. Sie benötigt eine Finanzspritze von rund 3,63 Milliarden Euro.

An diesem Donnerstag ist die Landesbank auch Thema im niedersächsischen Landtag. Dabei geht es um die Zukunft der Braunschweigischen Landessparkasse.

Die oppositionellen Grünen fordern Aufklärung von der Landesregierung darüber, welche Rolle die Sparkasse künftig im neuen Geschäftsmodell der angeschlagenen NordLB spielt. Kommunalpolitische Vertreter hatten verstimmt und überrascht darauf reagiert, dass die Bank Teil der NordLB bleiben soll. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

 

Mehr Beiträge zum Thema Banken:

Banken: Echter Binnenmarkt noch weit entfernt

Drei Jahre “Panama Papers”: Bundesweite Steuer-Razzia

Deutsche Bank: Fusion von DWS und UBS wird unwahrscheinlicher

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Provinzial NordWest: Kerngesund und kraftvoll trotz Orkanschäden

Die Provinzial NordWest hat sich im vergangenen Geschäftsjahr 2018 erneut sehr erfolgreich als wachstums- und ertragsstarker Versicherungskonzern im Markt positioniert. Mit einem Anstieg der gebuchten Beitragseinnahmen um 3,4 % auf 3,46 Mrd. Euro wuchs der zweitgrößte öffentliche Versicherer deutlich über dem Marktdurchschnitt. Der Markt ist in der Schaden-, Unfall- und Lebensversicherung (inkl. Pensionskassen und Pensionsfonds) um 2,3 % gewachsen.

mehr ...

Immobilien

Immobilien: Wann der Käufer Schadensersatz fordern kann

Der vertragliche Haftungsausschluss ist kein Tor zur Narrenfreiheit: In seinem Urteil vom 9. Februar 2018 hat der Bundesgerichtshof geklärt, wann trotz eines vertraglich zugesicherten Haftungsausschlusses des Verkäufers ein Schadenersatzanspruch aufgrund von Sachmängeln bestehen kann (Az.: V ZR 274/16). Ein Beitrag von Philipp Takjas, McMakler

mehr ...

Investmentfonds

“Hoher Investitionsbedarf treibt die Kurse”

Aktien von Infrastrukturunternehmen gelten in Krisenzeiten als deutlich stabiler als der breite Markt. Warum das so ist und welche weitere Vorteile Investments in das Segment Infrastruktur bieten, erklärt Susanne Linhardt, Senior Portfolio Managerin Aktien bei Bantleon, im Gespräch mit Cash.

mehr ...

Berater

Erneut Kritik an der Grundrente durch die Union

Nach Überzeugung von CDU/CSU führt die Grundrente nach dem Konzept der SPD zu einer überproportionalen Besserstellung von Teilzeitbeschäftigten, bevorzugt Partnerschaften nach traditionellem Rollenmodell und sorgt für deutlich höhere Aufwertungen von Renten als im Koalitionsvertrag vorgesehen. Dies geht aus Berechnungen im Auftrag der Union hervor, die der Düsseldorfer “Rheinischen Post” vorliegen.

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R: Insolvenzverwalter holt Immobilien vom Gründer zurück

Im Insolvenzverfahren über das Privatvermögen des Gründers des Container-Anbieters P&R wurde die erste Gläubigerversammlung abgehalten. Der Insolvenzverwalter konnte demnach Vermögenswerte sichern – wohl nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

mehr ...

Recht

BVK: Provisionsdeckel frühestens ab März 2020

Der von der Großen Koalition geplante Provisionsdeckel in der Lebensversicherung wird in diesem Jahr nicht mehr in Gesetzesform gegossen. Michael H. Heinz, Präsident des Bundesverbands deutscher Versicherungskaufleute (BVK), geht davon aus, dass das Gesetzesvorhaben nicht vor März 2020 umgesetzt wird. Das teilte er in einer Pressekonferenz des BVK in Kassel mit.

mehr ...