17. Juni 2019, 09:53
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Personalmanagement 2025: So wird die Zukunft

Digitalisierung und Automatisierung verändern die Arbeitswelt grundlegend. Das Human Resource Management (HRM) hat die Aufgabe, Unternehmen bei dieser Entwicklung zu begleiten. Darauf sind viele Personalabteilungen aber noch nicht ausreichend vorbereitet. Im Personalmanagement werden der Studie “People Management 2025” zufolge bis zum Jahr 2025 andere HRM-Funktionen wichtiger sein als das klassische Personalmanagement.

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Dazu zählen insbesondere das Daten- und Technologiemanagement, das Talentmanagement, die Mitarbeiterqualifizierung sowie das Kompetenzmanagement. Aber: Nur 34 Prozent der befragten Unternehmen schätzen sich in puncto People Management als insgesamt gut vorbereitet auf künftige Herausforderungen ein.

Zahlen belegen enormen Handlungsdruck

37 Prozent sagen, dass sie schlecht aufgestellt sind. “Die Zahlen belegen den enormen Handlungsdruck für Unternehmen”, sagt Till R. Lohmann, Partner im Bereich People and Organisation bei PwC Deutschland, und ergänzt: “Es ist eine große Herausforderung, die teilweise eklatanten Lücken im Personalmanagement bis 2025 zu schließen und zentrale Funktionen zu erfüllen.”

Kai Helfritz von der DGFP begrüßt sehr, “dass durch die Studie die Diskussion zur zukünftigen Rolle des HR Managements wieder an Fahrt gewinnt. Die Erkenntnisse aus der Befragung werden helfen, die richtige Schlussfolgerungen zu tätigen.”

Bei den wachsenden Anforderungen des Transformations- und Changemanagements zum Beispiel fühlt sich lediglich knapp ein Viertel (24 Prozent) der Unternehmen gut oder sehr gut vorbereitet. 42 Prozent hingegen schätzen ihre Vorbereitung in diesem Punkt als (sehr) schlecht ein. “Wir stehen vor einer Weichenstellung”, sagt Heike Bruch, Professorin für Betriebswirtschaftslehre und Leadership am Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen.

 

Seite 2: Warum das Top-Management in der Pflicht ist

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