Nachhaltigkeit für viele deutsche Anleger nicht relevant

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Lediglich bei 15 Prozent der Befragten fließt der Aspekt Nachhaltigkeit regelmäßig oder immer bei der Geldanlage mit ein.

Die Bedeutung des Themas Umweltschutz hat im vergangenen Jahr weiter zugenommen. Doch bei den individuellen Investmententscheidungen der Deutschen spielt Nachhaltigkeit nach wie vor kaum eine Rolle. Dies zeigt das aktuelle Nachhaltigkeits-Barometer von Instinctif Partners.

Demnach sind 75 Prozent der Befragten der Meinung, dass der Klimawandel ein dringendes Problem ist. Das sind fünf Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Jeder Zweite (51 Prozent) ist zudem der Meinung, die Auswirkungen des Klimawandels bereits jetzt zu sehen. 63 Prozent finden es aber auch positiv, dass Covid-19 gezeigt hat, dass wir nachhaltiger leben können. 

Dennoch befürchtet knapp die Hälfte der Deutschen (49 Prozent), dass die wirtschaftliche Erholung infolge der Pandemie dazu führen wird, dass der Bekämpfung des Klimawandels zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Im zweiten Jahr in Folge hat die Kommunikationsberatung Instinctif Partners mit ihrer Marktforschungstochter Truth über 2.000 Deutsche repräsentativ zu Nachhaltigkeit, Klimawandel und den Auswirkungen der Pandemie hierauf befragt.

Bei den individuellen Investmententscheidungen der Deutschen spielt Nachhaltigkeit nach wie vor kaum eine Rolle (53 Prozent). Lediglich bei 15 Prozent fließt dieser Aspekt bereits heute regelmäßig oder immer bei der Geldanlage mit ein. Wesentliches Hemmnis: Nur 28 Prozent der Verbraucher sehen einen einfachen oder sehr einfachen Zugang zu diesen Informationen. Daher empfinden 26 Prozent nachhaltige Entscheidungen bei Finanzprodukten schwer oder sehr schwer.

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