Digitalisierung: Schafft KI den CFO ab?

Der CFO wird in Zukunft stärker auf Prozesse statt auf nackte Zahlen schauen müssen. Im Kern geht es darum, durch geschickte Analysen und ein fundiertes Verständnis sowie Wissen für Erfolgsfaktoren und Treiber einzelne Geschäftsvorfälle zu analysieren und diese optimal zu gestalten.

Der Schwerpunkt der Arbeit wird eher auf strategischen und mittelfristigen Betrachtungen liegen. Es sei noch einmal daran erinnert, dass Algorithmen nichts weiter als sehr komplexe Kochrezepte sind.

Sie sind in bestehenden Strukturen entstanden und arbeiten dann automatisiert das ab, was sie „gelernt“ haben oder stellen Korrelationen her. Und diese müssen nach wie vor durch kreative und soziale Intelligenz, mit anderen Worten, vom Menschen bewertet werden.

Optimierung von Prozessen und Strukturen

Es obliegt dem CFO, aus den von den Maschinen skizzierten Szenarien dasjenige auszuwählen, das in Verbindung mit unternehmerischen Gestalten die größte Relevanz für das Unternehmen haben wird.

Ein weiteres wichtiges Aufgabengebiet des CFO wird die Optimierung von Prozessen und Strukturen in einem Unternehmen sein, was alle Abteilungen wie Einkauf, Produktion oder Vertrieb umfasst. Denn auch bei der Prozessoptimierung ist Kreativität gefragt.

Es gibt in absehbarer Zukunft keine „Meta-KI“, die eine Entscheidung über verschiedene Prozessabläufe fällen kann. Eine Aufgabe des CFO wird es sein, Analysen kreativ miteinander zu verbinden um etwa über den Ansatz „Best of Breed“ die Prozessketten zu identifizieren, die für das Unternehmen den größten Nutzen bieten.

Seite sechs: Soziale Kompetenz ist gefragt

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