Hypoport-Gruppe beteiligt sich an AMEXPool AG

Die Qualitypool GmbH hat 49,997% der Anteile an der AMEXPool AG vom bisherigen Eigentümer übernommen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der insbesondere im Bereich der gewerblichen Komposit-Sparten und im Kfz-Geschäft erfolgreiche Maklerpool hat seinen Sitz in Buggingen bei Freiburg. Mit rund 45 Mitarbeitern konnte AMEXPool 2019 einen Umsatz von rund 10,2 Mio. Euro erzielen.

Stephan Gawarecki, Aufsichtsratsvorsitzender der Smart InsurTech AG und Vorstand der Hypoport AG.

Bereits 1979 wurde von Manfred Beermann mit der AMEX Versicherungsmakler GmbH ein auf das Baugewerbe spezialisiertes Maklerunternehmen gegründet. Im Laufe der 1990er Jahre verändert sich der Schwerpunkt in Richtung Deckungskonzept-Geschäft. 2006 verschmolz dann die bisherige AMEX Versicherungsmakler GmbH auf die AMEXPool AG. Vorstand des Maklerpools mit mehr als 4.500 angebundenen Vermittlern ist der Sohn des Firmengründers, Boris Beermann.

„Die Spezialisierung der AMEXPool AG im Bereich der gewerblichen Komposit-Sparten und im Kfz-Geschäft runden die im Hypoport-Netzwerk durch Qualitypool bereits vorhandenen Kompetenz-Felder ab“, erklärt Stephan Gawarecki, für das Segment Versicherungsplattform zuständiger Vorstand der Hypoport AG. „Durch das zusätzliche Geschäft auf der Plattform SMART INSUR werden wir dort die technische Weiterentwicklung noch besser vorantreiben können – für unseren neuen Partner AMEXPool, aber natürlich auch für alle anderen Vertriebe und Maklerpools im deutschen Versicherungsmarkt.“

„Der technologische Wettbewerb in der Versicherungswirtschaft wird immer stärker. Da hilft es uns, mit der Hypoport-Gruppe einen starken strategischen Partner an unserer Seite zu wissen“, so Boris Beermann, Vorstand der AMEXPool AG. „Wir ergänzen uns in vielen Bereichen. Die enge Zusammenarbeit mit der Smart InsurTech AG und der Qualitypool GmbH werden dafür sorgen, dass wir zukunftssicher aufgestellt sind. Wir werden wechselseitig von der jeweiligen Expertise des neuen Partners profitieren können und freuen uns daher auf die gemeinsame Zukunft.“

Zusätzlich zur Übernahme von 49,997% der Unternehmensanteile wurde eine Option vereinbart, in den nächsten Jahren die restlichen Anteile zu erwerben.

Foto: Dr. Klein

 

 

 

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