DIN-Entwurf für ESG-Modul veröffentlicht

Foto: Defino
Klaus Möller, Obmann des DIN-Ausschusses und Vorstand des Defino Institut für Finanznorm

Das Deutsche Institut für Normung (DIN) hat den Entwurf eines Moduls „Abfrage von Nachhaltigkeitspräferenzen“ veröffentlicht. Das ESG-Modul soll künftig als Bestandteil der ganzheitlichen DIN-Norm 77230 „Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte“, aber auch losgelöst davon, anwendbar sein.

„Die Verbraucher werden sehr bald den berechtigten Anspruch stellen, dass ihre Nachhaltigkeitspräferenzen in allen Finanzthemen ihren Niederschlag finden“, erwartet Dr. Klaus Möller, der Obmann des DIN-Arbeitsausschusses „Finanzdienstleistungen für den Privathaushalt“ und Vorstand der Defino Institut für Finanznorm. Das geplante ESG-Modul solle Verbrauchern Schutz vor manipulativer Abfrage gewähren und ihnen ermöglichen, sich weitgehend unbeeinflusst über ihre Nachhaltigkeitspräferenzen klarzuwerden.

Der Entwurf des ESG-Moduls liegt der Öffentlichkeit bis zum 6. Juli zur Einsicht und Stellungnahme vor (www.din.de/de/mitwirken/entwuerfe und www.din.de/de/mitwirken/entwuerfe/ne-stellung/wdc-beuth:din21:354206130). Anschließend können nach Defino-Angaben noch etwaige Optimierungen eingearbeitet werden, so dass das Norm-Modul im August verfügbar sein soll. Die Abfragepflicht gilt ab dem 2. August.

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