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2. Mai 2005, 00:00
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IC startet Secondhand-Fonds

Die IC Gruppe, Unterschleißheim, startet mit dem IC Fair Value ihren ersten Zweitmarktfonds. Dabei handelt es sich um eine gewerblich geprägte Personengesellschaft, die in Zweitmarktanteile geschlossener Immobilienfonds investiert. Schwerpunkt der Investitionen bildet mit 75 Prozent Deutschland. Maximal 25 Prozent können in Kapitalgesellschaften mit Immobilien in Europa, den USA und Kanada investiert werden.

Ziel ist laut IC der Aufbau eines breit diversifizierten Portfolios. So soll die maximale Beteiligung an einer Immobilie maximal zehn Prozent und die Beteiligung an einem Zielfonds nicht mehr als 15 Prozent der Bilanzsumme betragen.

Der IC Fair Value strebt an, dass rund zehn Prozent der Bilanzsumme von der Treuhandkommanditistin IC Beteiligungs-Treuhand GmbH als Liquiditätsreserve vorgehalten werden. Die Liquiditätsreserve dient dem Ankauf der Beteiligungen von Anlegern, die ihre Anteile zurückgeben möchten. Dabei muss der Kaufpreis mindestens 90 Prozent des inneren Werts, der jährlich ermittelt wird, betragen.

?Nicht selten treten Umstände auf, die einen Anleger dazu bewegen, sich von seiner Beteiligung vorzeitig zu trennen. Ähnlich wie bei einem offenen Immobilienfonds haben Anleger dank des hohen Anteils der Liquiditätsreserve die Möglichkeit, ihre Anteile flexibel zurückzugeben. Bei einem Anteil der Liquiditätsreserve von mehr als zehn Prozent ist der Treuhänder sogar zur Rücknahme der Anteile verpflichtet?, sagt Gerhard Krall, Geschäftsführer der IC Immobilienfonds GmbH.

Die vorgesehene Gesamtinvestition beträgt 100 Millionen Euro. Bezogen auf die Bilanzsumme der Gesellschaft soll die Fremdfinanzierung nicht mehr als 50 Prozent betragen. Die Mindestbeteiligungssumme beträgt 10.000 Euro zuzüglich fünf Prozent Agio.

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