Bankgesellschaft: Fondsrücknahme läuft

Seit November 2005 haben Anleger an die Bankgesellschaft Berlin Immobilienfondsanteile im Wert von 610 Millionen Euro zurückgegeben. Die Rücklaufquote lag am 17. März laut Bericht an das Abgeordnetenhaus „zur Resonanz auf das Angebot zum Erwerb von Anteilen an abgeschirmten Immobilienfonds der Bankgesellschaft Berlin“ bei 25 Prozent.

Bislang wurden 13.627 Verträge mit einem Volumen von insgesamt 610 Millionen Euro abgeschlossen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben Anleger 6.045 Kauf- und 7.582 Darlehensverträge unterzeichnet, heißt es. Das Kaufangebot können Anleger jeweils bis zum Ablauf der steuerlichen Spekulationsfrist ihres Fonds annehmen. Diese endet im Falle des zuletzt aufgelegten Fonds im Jahr 2012.

Zeichner, die das Kaufangebot der Bankgesellschaft annehmen, erhalten ein verzinsliches Darlehen, das am Laufzeitende mit dem Verkauf des Anteils getilgt wird. Anleger haben bis Ende April 2006 Zeit, dieses Darlehensangebot zu prüfen und zu zeichnen.

Ende November 2005 hatte die Bankgesellschaft Berlin ein Rückkauf-Angebot für Anteile mehrerer umstrittener Immobilienfonds gestartet. Angeschrieben werden dafür 50.000 Zeichner von 15 Fonds, für die das Land Berlin 1,8 Milliarden Euro in den Haushalt eingestellt hat.

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