Anzeige
Anzeige
21. Februar 2008, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Madison übernimmt Falk-Fonds 77

Die Frankfurter Madison Real Estate Beteiligungsgesellschaft, eine Tochter der New Yorker Madison International Realty, hat nach eigenen Angaben 84 Prozent der Anteile am Falk-Fonds 77 erworben.
Über die Höhe der Transaktionskosten sei Stillschweigen vereinbart worden, teilt Madison auf Anfrage von cash-online mit. Das Amtsgericht München habe daraufhin das vorläufige Insolvenzverfahren eingestellt. Gläubiger und die etwa 100 Anleger verzeichnen zwar Verluste, es komme aber nicht wie zunächst befürchtet zu einem Totalverlust des Kapitals.

Der Immobilienfonds war im Herbst 2002 von der Münchener Falk-Gruppe auf den Markt gebracht worden, von den geplanten 20,3 Millionen Euro Emissionskapital wurden nach Madison-Angaben bis zur Insolvenz der Initiatoren-Gruppe im Frühjahr 2005 aber lediglich knapp 16 Prozent platziert. Madison trat demnach bereits im Dezember 2005 mit der Münchner Euro Asset Management (EAM), die mit der Verwaltung des Fonds betraut worden war, und dem Insolvenzverwalter Josef Nachmann, ebenfalls aus München, in Verhandlungen zur Übernahme des insolventen Fonds. Im August des vergangenen Jahres wurde im Rahmen einer Gesellschafterversammlung das Sanierungskonzept vorgestellt, inzwischen seien die Gläubiger abgefunden.

Der Fonds bestand ursprünglich aus drei voll vermieteten Büroimmobilien in Langenfeld, Gelsenkirchen und Köln. Das Gebäude in Köln wurde zwischenzeitlich verkauft. Madison halte nun ausnahmsweise die Mehrheitsbeteiligung an einem geschlossenen Immobilienfonds. ?Wir haben quasi ein neues Geschäftsfeld betreten, indem wir einen Fonds, der in Schieflage geraten ist, mit Eigenkapital versorgt und damit vor dem Aus gerettet haben?, so Geschäftsführer Michael Siefert. (hb)

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

ÖPPs sollen für bessere Einkommensabsicherung sorgen

Öffentlich-private Partnerschaften (“Public-private-Partnership”) zwischen Regierung, Unternehmen, Versicherungsgesellschaften und Einzelpersonen können der entscheidende Lösungsansatz sein, um Lücken in der Einkommensabsicherung zu schließen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Zurich Versicherung.

mehr ...

Immobilien

Einzelhandel: Modebranche vor dem Umbruch

Die Anforderungen der Kunden an den Einzelhandel ändern sich. Damit ändern sich auch die Ansprüche der Mieter. Welche Herausforderungen die Branche erwartet und welche Vorstellungen die Mieter von Handelsimmobilien von der Zukunft haben, hat der Investor in Handelsimmobilien ILG untersucht.

mehr ...

Investmentfonds

Monega verwaltet neuen Fonds von Wieland Staud

Die Monega Kapitalanlagegesellschaft (KAG) mbH mit Sitz in Köln hat zusammen mit der Staud Research GmbH, Bad Homburg, und der Greiff capital management AG, Freiburg, den neuen StaudFonds aufgelegt.

mehr ...

Berater

Geldanlage: Deutsche schätzen Renditechancen falsch ein

Viele Bundesbürger haben falsche Vorstellungen von den Renditechancen verschiedener Anlageformen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage von Kantar Emnid im Auftrag der Fondsgesellschaft Fidelity International hervor. Demnach unterschätzt eine Mehrheit der Deutschen zudem den Zinseszinseffekt bei Fonds.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Krux mit dem Verfallsdatum

Die neueste Cash.-Markterhebung und eine aktuelle Mitteilung der BaFin lenken den Blick auf eine spezielle Vorschrift für Vermögensanlagen-Emissionen. Einsichtig ist diese nicht – und ein Risiko auch für den Vertrieb. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

Erbrecht: Ausgleichspflicht bei Berliner Testamenten

Das sogenannte Berliner Testament ist in Deutschland eine der beliebtesten und zahlenmäßig häufigsten Testierformen. In der Praxis kann dabei jedoch zu erheblichen Komplikationen kommen, etwa was die Ausgleichspflichten der Erben angeht.

mehr ...