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13. Januar 2009, 00:00
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Hansa Treuhand hält Ausschüttungsprognosen ein

Der Hamburger Initiator Hansa Treuhand konnte eigenen Angaben zufolge im Jahr 2008 an seine rund 18.000 Anleger durchschnittlich 9,1 Prozent der Einlage prognosegemäß ausschütten. Die stabile Entwicklung des Emissionshauses in Krisenzeiten ließe sich nicht zuletzt auf die verfolgte Strategie der Einnahmepoolung zurückführen.

Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeute das Ausschüttungsergebnis zwar einen Rückgang um zwei Prozentpunkte, sei jedoch angesichts des erheblichen Ratenverfalls, der gestiegenen Schiffsbetriebskosten und der aktuellen Situation auf den Weltmärkten ein sehr positives Ergebnis für die Kommanditisten, die aufgrund der Tonnagesteuer ihre Erträge nahezu steuerfrei vereinnahmen könnten. Unter Einbeziehung der zusätzlichen Erlöse aus den in 2008 erfolgten Schiffsverkäufe belaufe sich die Durchschnittsausschüttung gar auf 10,2 Prozent. Insgesamt belaufe sich der Auszahlungsbetrag auf rund 122,6 Millionen Euro.

Unternehmensgründer und Vorstand der Hansa Treuhand Hermann Ebel führt die stabile Entwicklung des Emissionshauses der widrigen Rahmenbedingungen zum Trotz vor allem auf einen Aspekt zurück: ?Im Krisenjahr 2008 hat sich unser System der Einnahmepoolung erneut bewährt. Darüber werden die Ergebnisse aller in einem Pool zusammengefassten Schiffe durch die Anzahl der Schiffe geteilt werden. Da über 90 Prozent unserer Schiffe in Pools fahren, werden schwächere Charterabschlüsse oder beschäftigungslose Zeiten durch die Raten der anderen Schiffe aufgefangen?.

Wie das Unternehmen mitteilt, besteht die Flotte der Hansa Treuhand aktuell aus 67 Containerschiffen, sechs Tankern, vier Kühlschiffen sowie vier Kreuzfahrtschiffen. Weitere elf Containerschiffe seien bereits bestellt: Drei Neubauten aus China sollen im Laufe des Jahres 2009 übernommen werden, die restlichen Schiffe sollen in den Jahren 2011 und 2012 abgeliefert werden. (af)

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