22. Januar 2010, 14:16
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Chorus ruft erneut “O sole mio”!

Mit ihrer neuen Offerte CleanTech Solar 3 will die Chorus-Gruppe, Neubiberg, rund 47 Millionen Euro in neun Solaranlagen mit einer Leistung von jeweils einem Megawatt in der italienischen Region Apulien investieren.

Chorus1-127x150 in Chorus ruft erneut O sole mio! Den Eigenkapitalanteil von 10,5 Millionen Euro sollen Anleger beisteuern, die der Fondsgesellschaft ab 10.000 Euro plus fünf Prozent Agio beitreten können. Über die geplante Fondslaufzeit von zwanzig Jahren sollen sie anfänglich sechs Prozent der Einlage pro Jahr als Ausschüttung erhalten, die auf 29 Prozent steigen soll. Kumuliert entspräche das einer Gesamtausschüttung von 265 Prozent oder von durchschnittlich 13,25 Prozent jährlich, so der Initiator, der in die Fondskonzeption ein Sonderkündigungsrecht nach Ablauf von zehn Jahren eingebaut hat.

Wie bei dem Vorgängerfonds fungiert das zum Gildemeister-Konzern gehörende Solarunternehmen A & F, Würzburg, als Generalübernehmer. Er sei rahmenvertraglich dazu verpflichtet,  jede Photovoltaik-Anlage zu einem Festpreis schlüsselfertig sowie unter Verwendung von bestimmten Modulen und Wechselrichtern zu bauen.

Die Wahl des Investitionsziels Italien begründet das Emissionshaus mit den dort derzeit geltenden Einspeisevergütungssätzen:  „Der aktuelle Fördertarif nach dem Conto Energia II hat eine feste Laufzeit bis zum 31. Dezember 2010 – eine eventuelle Änderung in Italien betrifft dann nur Solaranlagen, die nach dem 1. Januar 2011 an das Netz gehen“, erklärt Chorus-Geschäftsführer Peter Heidecker.

„Die Photovoltaik-Anlagen  sollen alle bis zum zweiten Quartal 2010 fertiggestellt werden, sodass die aktuell geltende Einspeisevergütung für 20 Jahre sichergestellt ist.“ Diese sei in Italien besonders attraktiv, da zusätzlich zum festen Fördertarif ein Erlös aus dem Stromverkauf am freien Markt erzielt werde. Für Ein-Megawatt-Freilandanlagen ergebe sich damit ein Gesamterlös von derzeit etwa 43 Cent pro Kilowattstunde. (af)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Bestnote: DFSI vergibt Triple-A an WWK

Das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) zeichnet die WWK Lebensversicherung in seiner aktuellen Studie zur Unternehmensqualität als einzigen Lebensversicherer mit der Bestnote AAA (Exzellent) aus. Bewertet wurden die Kriterien Substanzkraft, Produktqualität und Service. Die WWK konnte in allen drei Bereichen überzeugen und wurde damit erneut als führendes Unternehmen in der Branche ausgezeichnet.

mehr ...

Immobilien

Miete oft höher als 30 Prozent des Einkommens

Zwei Drittel der Wohnungssuchenden bereit, mehr für Miete zu zahlen als empfohlen Eine Faustregel lautet: Die Kaltmiete einer Wohnung sollte nicht höher als 30 Prozent des Nettoeinkommens des Mieters sein.

mehr ...

Investmentfonds

Negativzinsen: Mehr als 300 Banken und Sparkassen erheben Strafzinsen auf Einlagen

Die Negativzins-Welle, die im Moment auf Sparer zurollt, hat in den vergangenen Wochen deutlich an Dynamik gewonnen. Allein im Oktober haben bislang mehr als 20 Banken und Sparkassen ein sogenanntes Verwahrentgelt für private Einlagen auf dem Tagesgeld- oder Girokonto eingeführt. Seit Jahresanfang sind rund 150 Geldhäuser diesem Schritt gefolgt.

mehr ...

Berater

Garantieverpflichtungen: Bei 24 Lebensversicherern reicht es nicht (mehr)

Bei 24 von 82 Lebensversicherern reichten die 2019 erwirtschafteten Erträge aus der Kapitalanlage nicht aus, um die Garantieverpflichtungen zu erfüllen und die gesetzlich vorgeschriebene Reserve zu bedienen. Das zeigt die aktuelle Analyse des Zweitmarkthändlers Policen Direkt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Finexity bringt dritten digitalen “Club-Deal”

Das Fintech Finexity AG erweitert sein “Club-Deal”-Angebot um ein Neubauprojekt in Hamburg. Das Projekt ist mit einem Volumen von über acht Millionen Euro das bisher größte im Portfolio des Hamburger Unternehmens und steht Investoren mit Anlagesummen ab 100.000 Euro offen.

mehr ...

Recht

Haftpflichtkasse muss Gasthaus für Corona-Schließung entschädigen

In der Klagewelle um die Kosten für Gaststätten, die wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, hat ein weiterer Wirt gegen seine Versicherung gewonnen.

mehr ...