Anzeige
17. November 2010, 18:37
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

MPC wendet sich wieder den Schiffsfonds zu

Nach langer Abstinenz meldet sich der Hamburger Initiator MPC Capital mit einem Schiffsfonds am Markt zurück. Ab Januar 2011 können Anleger in den Capesize-Bulker MS Rio Manaus investieren und sollen von einem innovativen Auszahlungskonzept profitieren.

Alexander Betz-mpc in MPC wendet sich wieder den Schiffsfonds zu

MPC-Vorstand Alexander Betz

Der Massengutfrachter verfügt über eine Tragfähigkeit von 180.000 tdw (tons dead weight) und wird bei einem Tochterunternehmen der koreanischen Hanjin Werft gebaut.

Nach der für Anfang Januar 2012 geplanten Ablieferung ist das Schiff  für einen Zeitraum von knapp zehn Jahren an die japanische Sanko Line verchartert, die MPC-Angaben zufolge eine Flotte von 193 Schiffen, darunter 61 Bulker, betreibt. Die Anfangscharter beträgt 37.950 US-Dollar pro Tag, ab November 2021 sinken die Tageseinnahmen vereinbarungsgemäß auf 36.500 US-Dollar.

Das Gesamtinvestitionsvolumen des Fonds setzt sich aus 61 Millionen US-Dollar Fremdkapital, einem Beitrag der Gründungsgesellschafter in Höhe von 60.000 US-Dollar und dem einzuwerbenden Eigenkapital in Höhe von gut 36,7 Millionen US-Dollar zusammen.
Anleger können ab 10.000 US-Dollar zuzüglich fünf Prozent Agio einsteigen.

Im Hinblick auf die geplanten Auszahlungen haben sich die MPC-Konzeptionäre ein ungewöhnliches Modell einfallen lassen: Während der zehnjährigen Erstbeschäftigung des Schiffes sollen durchschnittlich zehn Prozent pro Jahr ausbezahlt werden. Neun Prozent davon sollen konzeptionsgemäß als Barauszahlung an die Anleger fließen.

Der Differenzbetrag wird  thesauriert und in einem Sicherheitendepot geparkt, das am Ende der Erstbeschäftigung aufgelöst und an die Anleger ausgeschüttet werden soll. Nach der Veräußerung des Bulkers zum kalkulierten Ende der Fondslaufzeit im Jahr 2029 prognostiziert MPC einen Gesamtmittelrückfluss an die Kommanditisten in Höhe von 215 Prozent der Einlage.

„Jetzt sind Schiffsbeteiligungskonzepte gefragt, die dem erhöhten Sicherheitsbedürfnis der Anleger Rechnung tragen. Deswegen sieht das Konzept der Rio Manaus schon während der zehnjährigen Erstbeschäftigung eine hundertprozentige Auszahlung an die Anleger vor. Alle Beteiligten haben ihren Beitrag geleistet, um dies zu ermöglichen“, sagt MPC-Vorstandsmitglied Alexander Betz. (af)

Foto: MPC Capital

Anzeige

4 Kommentare

  1. Genau das falsche Schiff zur falschen Zeit.
    Punkt 1: Bulkerauslieferung nehmen die kommenden Jahre so stark zu, dass die Frachtraten schön sinken werden!
    Punkt 2: Nächstes Jahr kommen erste Bankenverwertungen bei bestehenden Beteiligungen, da will erstmal keiner mehr KG Schiffe kaufen. Alternativen gibts kaum welche. Der Vorschlag des Analysten zur liquiden Lösung A1C2WX ist allerdings sehr interessant.

    Kommentar von Roger Gruyten — 21. November 2010 @ 15:32

  2. VORSICHT! Das KG Modell bleibt ein KG Modell. Die Barauszahlungen bleiben im Eigenkapitalanteil haftend, und ein Prozentchen als “Sicherheit” – klingt gut für den Vertrieb, aber der Markt läuft anders. Ich würde in liquide Schiffsmärkte investieren, z.B: hiermit: WKN A1C2WX. Habe neulich hierzu eine TOP-Onlinepräsentation gehört und kann den Fonds empfehlen.

    Kommentar von Schiffsanalyst — 19. November 2010 @ 10:20

  3. […] Initiator MPC Capital mit einem Schiffsfonds am Markt zurück. Ab Januar 2011 können […] Cash.Online: News- und Serviceportal für Finanzdienstleistungen Share and […]

    Pingback von MPC wendet sich wieder den Schiffsfonds zu | Mein besster Geldtipp — 18. November 2010 @ 01:05

  4. […] hier den Originalbeitrag weiterlesen: MPC wendet sich wieder den Schiffsfonds zu – Cash.Online: News … […]

    Pingback von MPC wendet sich wieder den Schiffsfonds zu – Cash.Online: News … — 17. November 2010 @ 19:06

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Hannover Rück erwartet 2018 größeren Ergebnissprung

Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück will nach einer absehbaren Gewinndelle 2017 im kommenden Jahr wieder höher hinaus. “Es ist unwahrscheinlich, dass wir 2017 den Gewinn je Aktie steigern”, sagte Vorstandschef Ulrich Wallin am Donnerstag und verwies auf die absehbar hohen Schäden durch Wirbelstürme und Erdbeben.

mehr ...

Immobilien

Top-Bürostandorte: Flächenmangel gefährdet Entwicklung

Die Top-Standorte des deutschen Bürovermietungsmarktes haben sich 2016 dynamisch entwickelt. Der Marktbericht Büroimmobilien von Immobilienscout24 Gewerbeflächen hat untersucht, in welchen der Städt die Mieten und Umsätze am höchsten sind.

mehr ...

Investmentfonds

“Öl bleibt unser Lieblingsrohstoff”

Lohnt sich 2018 die Investition in Rohstoffe? Und sollten Anleger in Zeiten fallender Börsenkurse auf Gold setzen? Über diese Fragen hat Cash. mit Simon Lovat gesprochen, er ist Rohstoffanalyst und Teil des Teams um den Carmignac Portfolio Commodities Fonds.

mehr ...

Berater

Company Builder “Finconomy” startet in München

Finconomy ist ein Company Builder für Fin- und Insurtechs, der sich auf B2B-Geschäftsmodelle konzentriert. Das neue Unternehmen hat bereits drei Fintechs gegründet, die sich am Markt etablieren konnten. Bereits Anfang 2018 soll eine weitere Neugründung erfolgen.

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI schließt Fonds 10 und bringt Nachfolger

Die ZBI Fondsmanagement AG aus Erlangen hat den im vergangenen Jahr aufgelegten ZBI Professional 10 nach Ablauf der Zeichnungsfrist Ende September mit einem beachtlichen Volumen geschlossen und nahtlos den Nachfolger in die Platzierung geschickt.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...