Saxo Bank gründet Immobilienfonds-Tochter

Die dänische Saxo Bank steigt ins Geschäft mit geschlossenen Immobilien-Spezialfonds ein. Die bislang auf den Online-Handel mit Derivaten ausgerichtete Investmentbank hat zu diesem Zweck die hundertprozentige Tochter Saxo Properties gegründet.

startIm Visier haben die Skandinavier zunächst nur vermögende Privatanleger und institutionelle Investoren. „Vorerst liegt der Schwerpunkt auf ausgesuchten Wohn-, Büro- und Geschäftsimmobilien in Kopenhagen. Der erste Fonds wird bereits in den nächsten drei Monaten platziert sein, aber wir planen eine Reihe weiterer Fonds mit einem Mindest-Startkapital von jeweils rund 35 Millionen Euro”, so Saxo-Properties-CEO Jesper Damborg.

Wie kommt ein Unternehmen, dass hierzulande vor allem als Online-Broker für Day Trader bekannt ist, überhaupt auf die Idee, Immobilieninvestments zu vertreiben? „Viele unserer Kunden haben nach Produkten gefragt, mit denen sie in Immobilien investieren können. Besonders in Kopenhagen werden viele Objekte derzeit zu günstigen Preisen gehandelt. Daher ist jetzt der richtige Zeitpunkt, unser Asset-Management-Geschäft auf Immobilieninvestments auszuweiten”, erklären die Gründer und Chefs der Saxo Bank Kim Fournais und Lars Seier Christensen.

Bereits im vergangenen Jahr stellte die Saxo Bank ihr Geschäftsmodell auf eine breitere Basis und erwarb die Vermögensverwalter Sirius Asset Management, Capital Four sowie 51 Prozent am Emerging-Markets-Investmentspezialisten Global Evolution. Die drei Unternehmen bilden Saxo Asset Management mit Expertise in den Bereichen dänische Staatsanleihen, dänische Aktien, Unternehmens- und Schwellenländeranleihen. (hb)

Foto: Shutterstock

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