Deutsche-Bank-Türme werden DWS-Fondsobjekte

Die Deutsche Bank verkauft ihre frisch sanierten Doppeltürme „Soll und Haben“ in Frankfurt für rund 600 Millionen Euro an einen geschlossenen Fonds, den die hauseigene DWS auflegen wird. Das Geldhaus will die Konzernzentrale langfristig als Mieter weiternutzen.

Deutsche-Bank-Zentrale in Frankfurt. Das Imperium wächst weiter.

Unternehmensangaben zufolge entspricht der Verkaufspreis gemäß unabhängigen Wertgutachten dem Marktwert der Immobilie. Der DWS-Fonds mit den Türmen als Investitionsobjekten soll ab Mitte Mai 2011 exklusiv an Privatanleger der Deutschen Bank vertrieben werden. Zu weiteren Details in Sachen Beteiligungsangebot verweist das Unternehmen auf das Fonds-Verkaufsprospekt

Die DWS, die Publikumsfondsgesellschaft des Geschäftsbereichs Asset Management der Deutschen Bank, legt seit 2008 geschlossene Fonds auf und hat zudem die Verwaltung der Altfonds aus den Vorgängergesellschaften, die unter dem Dach des Instituts geschlossene Fonds emittiert hatten, übernommen.

Die Deutsche Bank-Türme waren bereits in den Jahren 1984 bis 2007 in einem geschlossenen Fonds, bevor die Bank das Gebäude zum Zweck der Modernisierung zum Eigentum erworben hatte. Das Institut hat den dreijährigen Umbau ihrer Zentrale eigenen Angaben zufolge unter anderem genutzt, um den Energiebedarf um die Hälfte, den Verbrauch von Wasser um über 70 Prozent und die CO2-Emissionen um fast 90 Prozent zu verringern.

„Dies macht die Doppeltürme nachweislich zu einem der umweltfreundlichsten Hochhäuser der Welt“, heißt es in der Mitteilung. Die Ressourcen- und Energieeffizienz der Türme sei mit den jeweils höchstmöglichen Zertifikaten LEED-Platin und DGNB-Gold prämiert worden. (te)

Foto: Deutsche Bank

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