Jamestown legt nach sechsjähriger Emissionspause wieder einen US-Immobilienfonds auf

Das Kölner Emissionshaus Jamestown will im zweiten Quartal 2011 den Vertrieb des US-Immobilienfonds Jamestown 27 starten. Das Blindpool-Konzept sieht die Investition in Bestandsobjekte der Nutzungsarten Einzelhandel, Büro und Wohnen vor. Ein Shopping-Center unweit von San Francisco haben die Rheinländer bereits erworben.

Das Startobjekt des Fonds Jamestown 27
Das Startobjekt des Fonds Jamestown 27

Bei dem Startobjekt handelt es sich nach Angaben des Initiators um ein Einkaufszentrum in Alameda mit einer Mietfläche von 55.300 Quadratmetern, die zu 89 Prozent vermietet ist. Jamestown habe das Gebäude für 181 Millionen US-Dollar von dem an der US-Westküste aktiven Bestandshalter Harsch erworben. Der Ankauf binde rund 90 Millionen Eigenkapital.

Der Fonds soll ein Eigenkapitalvolumen zwischen 150 und 300 Millionen US-Dollar erreichen und eine Laufzeit von sieben bis zwölf Jahren vorgesehen. Der Fremdkapitalanteil bei den Investments soll höchstens 60 Prozent des Kaufpreisvolumens betragen. „Angesichts der gegenwärtige Marktlage wird der Fonds Jamestown 27 vor allem in Einzelhandelsimmobilien investieren. Zu den bevorzugten Standorten zählen wir Boston, New York, San Francisco und Washington D.C. In zweiter Linie kommen auch die Räume Atlanta, Los Angeles, Miami, San Diego und Seattle in Betracht“, so Jamestown-Geschäftsführer Dr. Jürgen Gerber. (af)

Foto: Jamestown

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