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11. Dezember 2012, 11:52
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Anleger des DCM-Renditefonds 12 stimmen Verkauf der Immobilien zu

Die Gesellschafter des in Schieflage geratenen Renditefonds 12 aus dem Münchener Emissionshaus DCM haben auf einer Versammlung am 10. Dezember 2012 der Veräußerung aller vier Fondsimmobilien zugestimmt.

Gesellschafterversammlung-127x150 in Anleger des DCM-Renditefonds 12 stimmen Verkauf der Immobilien zuRund 1.600 Anleger hatten sich im Emissionsjahr 2000 an vier Gebäuden beteiligt: Wie ein Mitglied der Fondsgeschäftsführung gegenüber Cash.Online erklärte, seien die Logistikimmobilie in Köln und das gemischt genutzte Objekt in Bremerhaven vollständig und das zum Fondsportfolio gehörende Bürogebäude in Hannover zu rund 80 Prozent vermietet. Schwierigkeiten bereitete die Büroimmobilie in der Hamburger City Nord, nachdem der alleiniger Mieter, das Arbeitsgericht, seinen Mietvertrag gekündigt habe.

Zudem sei ein Teil der Darlehen mit Schweizer Franken finanziert worden, was sich angesichts der Wechselkursentwicklung als nachteilig herausgestellt hat. Zwischenzeitlich sei jedoch eine vorübergehende Stundung der Tilgung ausgehandelt worden. Die Fondsimmobilien sollen im Laufe des kommenden Jahres veräußert werden, acht Jahre früher als es das Fondskonzept vorsah. Ob die Anleger mit ihrer Beteiligung doch noch „Rendite machen“ hängt von der Höhe der erzielbaren Verkaufspreise ab. Wie üblich müssen zunächst die Forderungen der Banken befriedigt werden. (af)

Foto: Shutterstock

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3 Kommentare

  1. Es gibt starke bedenken gegenüber der Handlungsweise der DCM Anleger schließen sich bereits Zusammen laut einer Interessensgemeinschaft sollen komische Dinge im Hintergrund laufen Google: IG-12KG

    Auch ist die Fondsverwaltung mittlerweile von S&K aufgekauft worden, was die Gerüchteküche anheizt.

    Kommentar von Bernd Schmöle — 14. Dezember 2012 @ 22:31

  2. Das Fondskonzept der DCM bestätigt leider wieder einmal, dass der Fremdfinanzierungshebel ein hohes Risiko bei Problemen mit Mietern darstellt. Besonders negativ können sich dann noch Femdwährungsdarlehen für die Fondsgesellschaft – sprich Anleger – auswirken. Ob die Branche daraus etwas lernen wird ?

    Kommentar von Ulrich Klee — 11. Dezember 2012 @ 21:43

  3. Wieder einmal klappt die Bank dne Schirm bei Regen zu und die Anleger werden nass. So was nennt man “Bank-Raub”, die Bank ist der Räuber!

    Kommentar von Dr. Hans Pfister — 11. Dezember 2012 @ 19:15

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