15. Mai 2012, 15:59
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Aquila bringt weiteren Publikumsfonds mit türkischen Wasserkraftwerken

Anleger des neuen Aquila Hydropower Invest IV beteiligen sich gemeinsam mit institutionellen Investoren eines Private Placements an fünf Wasserkraftwerken in der Türkei. Initiator Aquila Capital hatte kürzlich das Vorgängerprodukt ausplatziert.

Aquila Wasserkraft Online-127x150 in Aquila bringt weiteren Publikumsfonds mit türkischen Wasserkraftwerken

Eines der Wasserkraftwerke in der Türkei, die Aquila anbietet

„Für sämtliche Kraftwerke, in die der Fonds investiert, wurde ein bindendes „Memorandum of Understanding“ mit final ausgehandeltem Kaufvertrag unterzeichnet. Weiterhin wurde auf das Portfolio bereits eine hohe Anzahlung durch Aquila Capital geleistet“, betont Axel Stiehler, Geschäftsführer bei Aquila Capital.

Über den neuen Wasserkraftfonds beteiligen sich Investoren an fünf Wasserkraftwerken, die sich am nördlichen Euphrat im Nordosten der Türkei befinden. Alle Kraftwerke seien seit dem Jahr 2011 am Netz und produzierten bereits Strom.

Anlegern, die sich ab 15.000 Euro beteiligen, stellt Aquila Capital nach zehn Jahren Laufzeit einen Gesamtmittelrückfluss von 200 Prozent der Einlage und nach 20 Jahren von 360 Prozent in Aussicht.

Die Grundlage dieser Berechnung bildete eine Mischkalkulation, wonach 50 Prozent der produzierten Strommenge mit dem staatlich garantierten Einspeisetarif in Höhe von 7,3 US-Cent pro kWh vergütet werden. Die zweite Hälfte werde dem Basisszenario zufolge zum Marktpreis verkauft, wodurch höhere Renditen erzielt werden könnten. „In der Türkei liegen die Strompreise seit Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes 2005 oberhalb der staatlichen Vergütung“, erläutert Stiehler.

Auch die Abnahme des produzierten Stroms sei gesichert, da die Türkei eine immense Binnennachfrage nach Strom habe. Aktuell müssten rund 80 Prozent der benötigten Energierohstoffe importiert werden, um den Bedarf zu decken – und die Nachfrage nach Energie wird aufgrund des Wirtschaftswachstums weiter steigen. Darüber hinaus bestünde durch die Anbindung an den westeuropäischen Strommarkt die Möglichkeit, den produzierten Strom auch über die Landesgrenzen hinweg zu verkaufen.

Weitere Sicherheit gewinne das Beteiligungsangebot dadurch, dass „Aquila bei den zuständigen Institutionen der Bundesrepublik Deutschland eine Staatsgarantie zur Absicherung des Eigenkapitals gegen politische Risiken beantragt hat“, so Stiehler. (af)

Foto: Aquila Capital

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Heß, WWK: „Verzahnung von Vertrieb und Marketing ist essentiell“

Die WWK hat Thomas Heß zum Bereichsleiter des Marketings der WWK und zum Organisationsdirektor für die neu geschaffene Sonderdirektion des WWK Partnervertriebs ernannt. Cash. sprach mit dem ausgewiesenen Marketing- und Vertriebsexperten über das enorme Aufgabenspektrum, den Erfolg bei Riester und die Herausforderungen im Markt.

mehr ...

Immobilien

Squeeze-out bei der Isaria Wohnbau AG

Die Hauptaktionärin der Isaria Wohnbau AG, ein mit dem US-amerikanischen Lone Star Funds verbundenes Unternehmen, will die Isaria komplett übernehmen und initiiert ein “Squeeze-out”, also das Herausdrängen der Minderheitsaktionäre.

mehr ...

Investmentfonds

Die größten Unternehmen zahlen am wenigsten Steuern

Das globale Steuersystem belohnt die Unternehmen beim Erreichen einer Größe, was sich eigentlich negativ auf die Gesellschaft selbst auswirkt, weil dadurch die Ungleichheit gefördert wird, ein wichtiger Vektor für die Verbreitung des Coronavirus. Ein Beitrag von Dr. Sandy Brian Hager und Joseph Baines.

mehr ...

Berater

Versicherung gegen Betriebsschließung: “Keine unbedachten Entscheidungen treffen”

Im Rahmen des jüngsten Streits um das Thema Betriebsschließungsversicherungen zwischen Versicherern und Versicherten, ausgelöst durch die Corona-Pandemie, nehmen Stephan Michaelis und Boris-Jonas Glameyer von der Kanzlei Michaelis aus Hamburg Stellung.

mehr ...

Sachwertanlagen

Deutsches Solar-Unternehmen Hep kauft US-Projektentwickler

Der Entwickler von Solarparks und Fondsanbieter Hep aus Güglingen kauft den US-amerikanischen Projektentwickler Peak Clean Ernergie mit einer Projektpipeline von mehr als 4.000 Megawatt – inklusive 400 Megawatt Projekte nahe Baureife. Zugriff darauf hat zunächst ein aktueller Hep-Spezialfonds.

mehr ...

Recht

Zahlungsnot durch Corona: So sparen Versicherte jetzt Kosten

Die Corona-Krise versetzt viele Menschen in Zahlungsprobleme. Einige Versicherer reagieren mit Kulanzregeln und Sonderlösungen. Die besten Tipps: So sparen Versicherte jetzt Kosten.

mehr ...