9. März 2012, 16:30
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König & Cie. bestückt erstmals Schiff-Schnäppchen-Fonds

Das Emissionshaus König & Cie. hat das seit Ende 2008 am Markt befindliche Schiffsbeteiligungsangebot Schiffahrts Investment I mit ersten Investitionsobjekten bestückt. Der antizyklischen Strategie folgend wurden zwei Container-Feeder aus einer Zwangsauktion ins Portfolio eingebracht.

Jens Mahnke, König & Cie.

Jens Mahnke, König & Cie.

Bei den ersten beiden Fondsschiffen handelt es sich um die zwei 1.129-TEU-Container-Feeder MS “King Justus” und MS “King Julius” aus dem Jahr 2006, für die der damalige Käufer laut König & Cie. noch 23 Millionen US-Dollar bezahlt habe. Nach eigenen Angaben haben die Hamburger die Frachter für jeweils vier Millionen US-Dollar erworben und damit nur rund 500.000 US-Dollar mehr bezahlt als der jeweilige Schrottwert pro Schiff. Ein Gutachter habe unlängst den Schiffswert mit jeweils 5,2 Millionen US-Dollar angesetzt.

Beide Schiffe wurden nach der Übernahme durch das Emissionshaus an MSC verchartert. Der Vertrag für King Justus sieht ein Charter von 5.400 US-Dollar/Tag für zwölf Monate zuzüglich einer Option über 7.300 US-Dollar für weitere zwölf Monate vor. King Julius ist ebenfalls für 5.400 US-Dollar/Tag für sechs Monate zuzüglich einer Option über 5.600 US-Dollar für weitere sechs Monate verchartert.

Der Vertrieb des Fonds hat nach Angaben des Emissionshauses für einen längeren Zeitraum geruht, da der “richtige Zeitpunkt für Einkäufe” abgewartet werden sollte. “Mit diesen Einkäufen und im derzeitigen Marktumfeld, das uns jetzt für weitere Einkäufe in dieser Qualität offen steht, wird der Vertrieb nun wieder aufgenommen”, erläutert Vertiebs-Chef Thilo Hoffmann gegenüber Cash.Online. Man habe dem Schnäppchen-Konzept entsprechend sehr lange gewartet, bis man dann tatsächlich am Tiefstand des Marktes Schiffe erwerben konnte.

“Mit diesen Einkäufen und den Eckdaten der Finanzierung haben wir eine herausragende Basis geschaffen, um eine sehr interessante Flotte im jetzigen Marktumfeld aufzubauen”, ist sich Jens Mahnke, geschäftsführender Gesellschafter des Emissionshauses sicher. Die Fremdfinanzierung sei extrem flexibel und sicherheitsorientiert angelegt, zudem gäbe es keine Loan-to-Value-Klausel. (af/te)

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