25. Januar 2012, 09:58
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Immobilienfonds mit freistaatlichem Mieter

Das Hamburger Emissionshaus Paribus Capital bereitet den Vertriebsstart des Paribus Hochschulportfolio Bayern vor. Anleger investieren in zwei Erweiterungsneubauten der Uni Bamberg und der Hochschule Coburg, die nach der im laufenden Jahr geplanten Fertigstellung größtenteils an den Freistaat Bayern vermietet sind.

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Ansicht des Hochschul-Campus Coburg

Der Beteiligungsprospekt ist bereits bei der Bafin eingereicht. Der Hamburger Initiator plant rund 34,3 Millionen Euro bei Privatanlegern einzusammeln um insgesamt gut 68,2 Millionen Euro in die beiden Neubauvorhaben zu investieren.

Das eine Fondsobjekt unweit des Campus der Otto-Friedrich-Universität Bamberg soll nach der für Juli 2012 geplanten Fertigstellung eine Mietfläche von 14.630 Quadratmeter umfassen. Die Fläche soll Lehrräume für rund 1.900 Studierende, Büroflächen für 265 Universitätsmitarbeiter und eine Cafeteria beherbergen. Das Fondsgrundstück von 4.160 Quadratmetern ist Teil einer Quartiersentwicklung, die auch Wohngebäude für Studenten vorsieht. Mehr als 95 Prozent der Mietfläche sind in den 15 Jahren ab Übergabe an den Freistaat Bayern vermietet, der verbleibende Teil über eine zweijährige Mietgarantie des Veräußerers der Immobilie abgesichert.

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Das Fondsobjekt der Universität Bamberg

Fondsimmobilie Nummer Zwei soll bis Ende des Jahres unter Einbeziehung des historischen Hofbrauhauses von 1856 auf dem Campus der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Coburg entstehen. Nach der Fertigstellung sollen bis zu 900 Studenten in den neuen Labors des historischen Gewölbekellers forschen und in den überirdischen Flächen lernen oder die Hochschulangestellten in ihren Büros aufsuchen können. Der Großteil der Gesamtmietfläche von 12.285 Quadratmetern sowie der mehr als 170 PKW-Stellplätzen ist zwölf Jahre an den Freistaat vermietet, der eine Pönale von 30 Monatsmieten zahlen muss, falls er die Verlängerungsoption nicht zieht. Einen Anteil von rund 1.240 Quadratmetern teilen sich die Beratungsgesellschaft Elaxy, die städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft Wifög sowie eine Tochter der Stadtwerke Coburg.

Anlegern, die den Fonds ab 10.000 Euro zuzüglich fünf Prozent Agio zeichnen können, stellt Paribus Capital zunächst eine jährliche Ausschüttung in Höhe von sechs Prozent der Einlage in Aussicht. Sie soll ab dem Jahr 2020 auf 6,5 Prozent steigen. Die prognostizierte Fondslaufzeit endet am Silvestertag 2024. (af)

Animation: Paribus Capital

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