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10. Juli 2012, 11:15
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Zweitmarkt: Fondsbörse Deutschland zieht positive Halbjahresbilanz 2012

Auf dem Zweitmarkt der Hamburger Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG wechselten im ersten Halbjahr 2.000 Fondsanteile mit einem nominalen Handelsumsatz in Höhe von 65 Millionen Euro den Besitzer. Unter Berücksichtigung eines Sondereffektes im Vorjahreszeitraum ein Plus von 18 Prozent.

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Alex Gadeberg, Vorstand der Fondsbörse Deutschland

Wie die Hanseaten mitteilen, erreichte das Handelsvolumen in den ersten sechs Monaten 2011 die Marke von 75 Millionen Euro, allerdings entfiel ein Anteil von rund 20 Millionen Euro auf ein Sonderprojekt. Dafür hatte nach Angaben eines Unternehmenssprechers ein institutioneller Kunde ein Immobilienportfolio angeboten, das an andere Profi-Anleger veräußert worden sei. Ohne diesen außerordentlichen Handelsabschluss sei der Umsatz aus dem laufenden Tagesgeschäft um 18 Prozent gestiegen. Die Zahl der Vermittlungen habe sich im Vergleichszeitraum von 1.800 auf rund 2.000 um elf Prozent erhöht.

Der gesamte Handelsumsatz verteilte sich im Berichtszeitraum wie folgt auf die einzelnen Segmente: Rund 68 Prozent entfallen auf Immobilienfonds (44 Millionen Euro), 14 Prozent auf Schiffsbeteiligungen (neun Millionen Euro) und 18 Prozent auf die sonstigen Fonds (zwölf Millionen Euro).

Im ersten Halbjahr 2011 betrug der Umsatz von Immobilienfonds 55 Millionen Euro, Schiffsfonds lagen bei zwölf Millionen Euro und sonstige Fonds bei acht Millionen Euro.

„Wir sind sehr zufrieden mit diesem Ergebnis, denn der wichtigste Messwert für den Zweitmarkt ist weiter gestiegen: Die Anzahl der Vermittlungen“, sagt Alex Gadeberg, Vorstand der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG. „Der Zweitmarkt funktioniert nur, wenn ausreichend Liquidität gewährleistet wird. Und das wiederum funktioniert nur, wenn es laufend neue Verkaufs- und auf der anderen Seite Kaufgebote gibt. Sobald eine dieser Komponenten nicht mehr ausreichend vorhanden ist, stagniert der Handel. Steigende Vermittlungszahlen sind für uns ein gutes Zeichen, dass alles in Ordnung ist.“

Erstmals seit Gründung der Fondsbörse haben private Investoren ihre institutionellen Pendants nicht nur bei der Zahl der Vermittlungen überholt, sondern auch beim Umsatz.

Bei der Anzahl der Trades hatten private Käufer wie auch schon im Vorjahreszeitraum mit rund 75 Prozent die Nase vorn. Beim gehandelten Nominalvolumen wurden in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres rund 63 Prozent von Privaten gekauft.

Am Zweitmarkt der Fondsbörse sind Unternehmensangaben zufolge mittlerweile mehr als 5.500 verschiedene Fondstranchen zum Handel zugelassen. Für diese Fonds finden Anleger auf der Internetseite www.Zweitmarkt.de Informationen rund um den Fonds, beispielsweise zur Ausschüttungshistorie oder zu den Handelskursen. Seit einigen Wochen ist es zudem möglich, direkt über ein Online-Benutzerkonto Anteile an Fonds zu beobachten, zu kaufen oder zu verkaufen. In den vergangenen sechs Wochen hätten sich bereits rund 2.500 für ein Benutzerkonto registriert. (af)

Foto: Cash.

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