3. Mai 2013, 08:39
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

DGR: „Grundstücke sind die besseren Immobilien“

Die Dienstleistungsgesellschaft DGR in Ahrensburg bei Hamburg bietet Investitionsmöglichkeiten in den Grund und Boden unter der Immobilie an. Richtig strukturiert, eigneten sie sich für private und institutionelle Anleger als Alternative zur Gebäudeinvestition.

DGR KlausSecker-253x300 in DGR: „Grundstücke sind die besseren Immobilien“

DGR-Geschäftsführer Klaus Secker

Niedrige Zinsen auf der Soll- und Habenseite in Verbindung mit einer Inflationsrate auf Zinsniveau treiben die Anleger in die Sachwerte. Die Immobilie ist trotz steigender Preise besonders beliebt. Nach Einschätzung von Klaus Secker, Geschäftsführer der DGR Grundstücksverwaltung GmbH (DGR) ist die Investition in den Grund und Boden eine lohnende Alternative. „Grundstücke sind aus Kapitalanlagegesichtspunkten die besseren Immobilien. Denn die klassischen Immobilienrisiken wie beispielsweise das Mietausfallrisiko sowie die Modernisierungs- und Instandhaltungskosten betreffen das Gebäude, nicht das Grundstück“, so Secker, der bereits Private Placements mit Grundstücken angeboten. hat „Leider wissen viele nicht, dass es Investitionsmöglichkeiten gibt, die sich alleine auf den Grund und Boden unter Immobilien konzentrieren.“

Letztlich sei es immer das Grundstück, das den Wert einer Immobilie nicht nur hält sondern über die Zeit auch steigere. Auch wenn die Preise für Immobilien seit Ausbruch der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise stark gestiegen sind, so darf unterstellt werden, dass der Wert für das bebaute Grundstück daran einen überproportionalen Anteil hat.

Die DGR Grundstücksverwaltungs GmbH spalten das Gebäude vom Grundstück ab und nutzen das Wertsteigerungspotenzial von Grund und Boden. Die Systematik der Kapitalanlage fußt auf dem Erbbaurecht. Diese Grundstücksinvestments haben ein hohes Maß an Sicherheit. Für die grundstücksgleiche Nutzung des Bodens zahlt der Eigentümer des Gebäudes einen Zins. Inflationsausgleich und Zinsausfall sind gesetzlich geregelt. Im aktuellen Zinsumfeld erwirtschaften solchen Grundstücksinvestments zwischen vier und 4,5 Prozent pro Jahr. Mit steigender Inflation steigt auch der Zinssatz, so dass man hier von einer Realverzinsung sprechen kann. Die Zinszahlungspflicht wird im Erbbaurechtsgrundbuch erstrangig eingetragen. Alle anderen Gebäudeansprüche sind nachrangig. Ebenfalls im Grundbuch festgelegt ist, dass auch ein neuer Gebäudeeigentümer in die Zinszahlungspflicht eintritt.

Für Fondshäuser eigne sich das Konzept als Alternative zur kostspieligen Eigenkapitalzwischenfinanzierung. „Das Zinsausfallrisiko ist sehr gering. Denn zahlt der Erbbaurechtsnehmer den Zins längere Zeit nicht, läuft er Gefahr das Gebäude an den Grundstückseigentümer zu verlieren. Dieses dient somit als Sicherheit für die Zinszahlungen“, so Secker weiter. Sein Unternehmen bietet sich als Einkaufskanal und Portfolioverwalter an. Das Dienstleistungsspektrum der DGR umfasst die Akquise solcher Grundstücke, die Vertragsprüfung, das Portfoliomanagement und die Verwaltung über die Haltedauer der Grundstücke. Auf Wunsch können Grundstücke auch zu Portfolien zusammengefasst und individuell als Kapitalanlageinstrument strukturiert werden. (af)

Foto: DGR

Ihre Meinung



 

Versicherungen

BKK-Dachverband verurteilt Spahns Angriffe auf die Selbstverwaltung der GKV

Der BKK Dachverband hat heute die neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt. Neu gewählt als Vorsitzender wurde Ludger Hamers als Versichertenvertreter, der Andreas Strobel ablöst. Weiterhin mit an der Spitze steht auch Dietrich von Reyher als Arbeitgebervertreter. Wofür der neue Aufsichtsrat eintreten will.

mehr ...

Immobilien

Volltilger-Darlehen im Zinstief: Planungssicherheit ist gefragt

Jeder zehnte Bauherr oder Immobilienkäufer und jeder dritte Anschlussfinanzierer wählt ein Volltilger-Darlehen. Warum der Anteil gestiegen ist. 

mehr ...

Investmentfonds

NEUER LAUFZEITFONDS FRANKLIN GREEN TARGET INCOME 2024 FUND

Es ist ein weiterer “Buy and Hold”-Fonds für europäische Investoren von Franklin Templeton aufgelegt. Der neue Laufzeitfonds folgt auf den Franklin Target Income 2024 Fund, dem in Europa Anleger 557 Millionen Euro anvertraut haben. Es handelt sich um ein festverzinsliches Portfolio mit „Engagement-Strategie“; ESG-Fokus insbesondere auf Energiewende (Co2-Emissionen) und Wasserknappheit.

mehr ...

Berater

Provisionsdeckel: “Markteintrittsbarriere für neue Vermittler”

Dass im Zuge der Überprüfung des Lebensversicherungsreformgesetzes (LVRG) ein Provisionsdeckel von 2,5 Prozent bei Abschlussprovisionen diskutiert wird, ist aberwitzig und für die Stärkung einer qualifizierten Beratung absolut kontraproduktiv und schädlich. Gastbeitrag von Michael H. Heinz, Bundesverband deutscher Versicherungskaufleute (BVK)

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin untersagt weitere Baum-Vermögensanlage

Die ShareWood Switzerland AG darf keine Vermögensanlagen in Form von Direktinvestments in Teak-, Eukalyptus-und Balsa-Bäume in Deutschland zum Erwerb anbieten.

mehr ...

Recht

Vorsicht bei vorausfahrendem Fahrschulfahrzeug

Im Straßenverkehr müssen Autofahrer den Sicherheitsabstand stets so bemessen, dass sie auch bei plötzlichem Bremsen des Vorausfahrenden halten können. Besondere Vorsicht ist angesagt, wenn ein entsprechend gekennzeichnetes Fahrschulauto vorausfährt. Hier muss man auch damit rechnen, dass es ohne erkennbaren Grund abbremst. Die Württembergische Versicherung (W&W) weist auf ein Urteil des Landgerichts Saarbrücken (13 S 104/18) hin.

mehr ...