„Größere Regionalflieger werden an Bedeutung gewinnen“

Cash. sprach mit HEH-Geschäftsführer Gunnar Dittmann über die Pläne seines Hauses für einen neuen Flugzeugfonds im Segment „Narrowbodies“.

„Größere Regionalflugzeuge mit mehr als 60 Sitzplätzen werden an Bedeutung gewinnen, wo hingegen kleinere Regionalflugzeuge auf Grund der hohen operativen Kosten deutlich an Bedeutung verlieren werden.“

Cash.: Beteiligungsangebote, die in Regionalflieger und sogenannte „Narrowbodies“ investieren, befinden sich derzeit nicht in der Platzierung. Wie bewerten Sie die Perspektiven für dieses Flugzeugtyp?

Dittmann: Die Aussichten für den Regionalflugzeugmarkt werden für die nächsten 20 Jahre sehr positiv gesehen, hängen allerdings stark vom Flugzeugtyp ab. Da die Einsparung von Betriebskosten bei steigendem Passagieraufkommen heute ein ausschlaggebender Faktor bei der Kaufentscheidung ist, geht der Trend zu größeren und treibstoffsparenden Regionalflugzeugen.

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Besonders hohe Zuwachsraten erwartet Bombardier dementsprechend bei Regionalflugzeugen mit 60 bis 99 Sitzplätzen. Bestand die Flugzeugflotte in diesem Segment 2013 noch aus 2.750 Flugzeugen, wird für das Jahr 2033 eine Erweiterung auf 6.850 Flugzeuge prognostiziert. Ebenfalls stark wachsen soll die Flotte der Flugzeuge mit einer Kapazität zwischen 100 und 149 Sitzplätzen. Hierfür wird ein Anstieg von 4.650 auf 8.450 Einheiten vorhergesehen.

Größere Regionalflugzeuge mit mehr als 60 Sitzplätzen werden an Bedeutung gewinnen, wo hingegen kleinere Regionalflugzeuge auf Grund der hohen operativen Kosten deutlich an Bedeutung verlieren werden.

Seite zwei: „Wir bereiten aktuell unseren 17. Regionalflugzeugfonds vor“

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