Wohnungsmangel: „Grundlegendes Umdenken notwendig“

Voller Erwartung ziehen dennoch immer mehr Menschen in den Kochtopf Großstadt, Gesellschaft und Politik setzen aber zugleich einen Deckel darauf. Die Städte dürfen nicht wachsen, ihre Gesamtflächen unterliegen den in Stein gemeißelten Statuten der Gemeindeordnungen.

Dabei geht es nicht einmal mehr darum, dass größere Grünflächen den Bedürfnissen der Menschen weichen sollen – die Nostalgie hat inzwischen selbst kleinste Baulücken und einstöckige Wellblechdachbauten erreicht.

Wohnungsbau darf nicht an der Stadtgrenze enden

Dass der Druckkessel Großstadt diesen Entwicklungen nicht standhalten kann, liegt auf der Hand. Wir brauchen eine große Gemeinde- und Stadtplanungsreform, die die Herausforderungen ernst nimmt, mit denen die großen Ballungsgebiete Deutschlands konfrontiert sind.

Wir brauchen übergreifende Regelungen, damit der Wohnungsbau nicht an den Stadtgrenzen abrupt endet, weil dort gefühlt im Mittelalter mal ein Stadtwall verlief. Wir brauchen ein neues Konzept für das Erfolgsprodukt Stadt.

Autor Reinhold Knodel ist Vorstand der Pandion AG.

Foto: Shutterstock

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