Anzeige
Anzeige
13. November 2018, 10:03
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Berlin: Grünanlagen verwahrlosen immer mehr

Seit jeher schätzen die Berliner ihre grünen Oasen in der Innenstadt. Parks und Wiesen dienen als Ausgleich zum hektischen Stadtalltag und sind gern aufgesuchte Ruheplätze. Doch die Realität sieht erschreckend aus.

Gastbeitrag von Gregor Marweld, Formac Consult Real Estate GmbH

Berlin: Grünanlagen verwahrlosen immer mehr

Gregor Marweld: “Berlin braucht eine Kehrtwende in der Strategie der Finanzierung der Bewirtschaftung unserer Grünflächen.”

“Seit über 20 Jahren bin ich im Bereich Immobilien in Berlin tätig und sehe täglich, wie sich das Stadtbild verändert”, schreibt Marweld.

Der Stadtrat spricht von einer Übernutzung, die Baudirektorin des Senats bestätigt ihn in seiner Aussage. “Sicherlich”, so Gregor Marweld, “werden Parkanlagen heute häufiger genutzt. Schließlich wächst die Bevölkerung Berlins kontinuierlich an und dort, wo mehr Menschen leben, sind die Grünanlagen frequentierter als in dünn besiedelten Gebieten.”

Das sind die Fakten, für die Berlin bisher noch keine praxisorientierte Lösung vorgelegt hat. “Anstelle der Verpflichtung bei Neubauvorhaben neue Grünflächen oder (auf den Grundstücken) nicht genutzte Spielplätze zu schaffen, könnten die Städte einen Fonds für die Erhaltung und Pflege vorhandener Grünanlagen schaffen.

Bauvorhaben nicht durchdacht

Ein prägnantes Beispiel für eine verwahrloste Grünfläche ist der Cosimaplatz in 
Berlin-Friedenau. “Zwischen 2002 und 2012 habe ich beobachtet, wie aus einem gepflegten runden Schmuckstück ein ungepflegtes, verwahrlostes Areal wurde”, sagt Marweld.

Seit der Bauträger mit der Neugestaltung begonnen hat, hat sich der Cosimaplatz zum Negativen entwickelt. “Dass die Pflege nicht gewährleistet werden kann, liegt meiner Meinung nach am nicht zu Ende gedachten Bauvorhaben. Hier braucht es eine Lösung, von der vor allem die Anwohner profitieren”, gibt er zu bedenken.

“Ebenfalls neu überdacht werden müssten der Platz an der Apostel-Paulus-Str./Salzburger Str. im Bayerischen Viertel, sowie der Platz, der sich hinter dem Forum Steglitz an der Bornstraße anschließt.”

Seite zwei: Stadtbild verändert sich zum Schlechten

Weiter lesen: 1 2 3

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Ab dem 22. November im Handel.

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Versicherungen

Swiss Life Investo ist nun auch als Basisrente verfügbar

Nach der erfolgreichen Markteinführung von Swiss Life Investo für die private Vorsorge Anfang Oktober ist die neue Fondspolice von Swiss Life nun auch als steuerlich geförderte Basisrente verfügbar. Swiss Life Investo bietet umfassende Anlagemöglichkeiten und ist gleichzeitig flexibel und kostengünstig. Das Produkt eignet sich besonders für Anleger, denen Renditemöglichkeiten wichtiger sind als Garantien.

mehr ...

Immobilien

Mieterhöhung wegen selbst bezahlter Einbauküche?

Bei Mieterhöhungen ziehen Vermieter meist den örtlichen Mietspiegel als Vergleichsmaßstab heran. Der Mietspiegel bewertet die Wohnungen unter anderem nach ihrer Ausstattung. Doch wie wird die Miethöhe beeinflusst, wenn der Mieter teure Ausstattungen wie eine Einbauküche selbst bezahlt hat? Das hat unlängst der Bundesgerichtshof entschieden.

mehr ...

Investmentfonds

Der Handelskrieg ist ein Stellvertreterkrieg

Im Kalten Krieg hatten die USA den Wettstreit um die Nr. 1 in der Welt gegen die Sowjetunion militärisch klar für sich entschieden. Der Kalte Krieg von damals ist heute zum heißen Wirtschafts-Krieg geworden. Nicht mehr nur von militärischer, sondern immer mehr von wirtschaftlicher Stärke hängt ab, wer das Zepter über die Welt schwingt. Die Halver-Kolumne

mehr ...

Berater

Weihnachtsgeld: Wer es für was ausgibt

Knapp 60 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland dürfen sich in diesem Jahr über Weihnachtsgeld freuen. Wer es bekommt, gibt es in erster Linie für die Weihnachtseinkäufe aus, wie eine repräsentative Bevölkerungsbefragung im Auftrag der Creditplus Bank AG zeigt. Beliebt ist auch, das Geld zu sparen oder es für den Lebensunterhalt zu verwenden. Wer den Zusatzverdienst besonders schnell verprasst.

mehr ...

Sachwertanlagen

PRIIPs: Verbände begrüßen Verschiebung

Der Stichtag für die Anwendung der PRIIPs-Verordnung über Basisinformationsblätter für Wertpapierfonds und Alternative Investmentfonds (AIF) soll um zwei Jahre auf den 31. Dezember 2021 verschoben werden. Die Betroffenen begrüßen den Aufschub.

mehr ...

Recht

Vorweihnachtlicher Paket-Betrug: So shoppen Langfinger

Millionen Päckchen und Pakte sind in der Adventszeit unterwegs. Die Zusteller sind im Vorweihnachtssstress. Aber nicht alle Besteller in Online-Shops haben das Wohl der Mitmenschen im Sinn. Einige treibt kriminelle Energie. Rechtsexperten der Arag erläutern, was es mit dem Paket-Betrug auf sich hat.

mehr ...