Eigenheim: Schenkung kaum Thema

In Deutschland werden in den nächsten Jahren erhebliche Immobilienwerte vererbt werden. Eine Vererbung oder Schenkung noch zu Lebzeiten steht für viele Immobilienbesitzer allerdings kaum zur Debatte. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Studie zum Thema „Immobilie und Flexibilität“ des Kölner Marktforschungsinstitut psychonomics AG im Auftrag der Allianz Lebensversicherungs-AG (Allianz Leben), München. Befragt wurden rund 500 Immobilienbesitzer in der Altersgruppe 25 Jahre und älter. Demnach wollen 65 Prozent nicht mit ihren Angehörigen über eine vorweggenommene Schenkung sprechen.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass potenzielle Erben später leer ausgehen. Denn ein Großteil der Befragten (78 Prozent) sieht in Wohneigentum eine Möglichkeit Familienbesitz aufzubauen und diesen den Kindern nach dem eigenen Tod zu vererben. Mit 86 Prozent sieht eine deutliche Mehrheit der Befragten in ihrem Eigenheim zudem eine private Absicherung für das Alter.

„Die selbstgenutzte Immobilie kann monatlich mehrere hundert Euro Miete sparen. Dieser Betrag steht quasi als ‚Zweit- oder private Zusatzrente‘ steuerfrei zur Verfügung und schafft im Alter finanzielle Freiheiten“, erläutert Peter Haueisen, Leiter der Allianz Leben-Baufinanzierung. Dem entsprechend sei auch nur eine Minderheit bereit, die Immobilie frühzeitig verkaufen, um etwas Kleineres zu erwerben oder finanzielle Mittel für die Altersvorsorge zu generieren.

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