Anzeige
5. August 2005, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Mehr Vermietungen bei Büroimmobilien

Im zweiten Quartal 2005 wurden in Deutschland mehr Büroflächen vermietet. Das ist die Kernaussage des Immobilienbarometers der IVG Immobilien AG und Cushman & Wakefield Healey & Baker für das zweite Quartal 2005. Insgesamt wurden in den fünf großen deutschen Büromärkten 590.000 Quadratmeter vermietet, dies sind 26 Prozent mehr als im ersten Quartal, in dem für 468.000 Quadratmeter Mietverträge abgeschlossen wurden.

In Düsseldorf und Berlin war zudem laut Immobilienbarometer ein Rückgang der Leerstände im Vergleich zum ersten Quartal 2005 zu verzeichnen; in Frankfurt, Hamburg und München stabilisierten sie sich. ?Noch beruht ein guter Teil des Vermietungsumsatzes in Deutschland auf Flächentausch. Ein spürbarer Abbau des Leerstands wird dann einsetzen, wenn neue Arbeitsplätze geschaffen werden und das Wirtschaftswachstum anzieht. Investitionen in Deutschland sollten daher bedarfsgerecht erfolgen und sich auf maßgeschneiderte Produkte am richtigen Standort konzentrieren.?, analysiert Bernd Kottmann, Vorstand Portfoliomanagement der IVG die Erholungstendenzen auf den deutschen Büroimmobilienmärkten.

Die Spitzen- und Durchschnittsmieten blieben in allen fünf beobachteten Städten im Vergleich zu den März-Daten konstant. ?Die Zahlen zeigen, dass die deutschen Büromärkte nach wie vor Mietermärkte sind, das aber mit inzwischen sinkender Tendenz?, kommentiert Kottmann.

Das Bild der Vermietungsmärkte in den übrigen west- und zentraleuropäischen Städten zeigt im zweiten Quartal erhebliche Unterschiede. Deutlich mehr vermietet wurde in Barcelona, Paris und Prag; in Amsterdam, Brüssel und Warschau gingen die Vermietungsumsätze zurück. Insgesamt konnten in den 21 von IVG und CWHB beobachteten Städten im 2. Quartal 2005 2,1 Millionen Quadratmeter vermietet werden, nach 1,82 Millionen Quadratmeter im ersten Quartal des Jahres. Eine Steigerung von immerhin 15 Prozent.

Der Vergleich der Quartalszahlen zeigt die Dynamik der deutschen Büromärkte: Frankfurt liegt im zweiten Quartal 2005 mit einem Umsatz von 146.000 Quadratmeter zwar hinter Paris (511.000) und Madrid (150.000), hat aber London (144.000) überholt. München (138.000) folgt bereits knapp hinter London auf dem vierten Platz der umsatzstärksten europäischen Büromärkte. Nur Düsseldorf liegt mit 63.000 Quadratmetern Vermietungsumsatz klar unter dem Durchschnitt der wichtigsten deutschen Bürostandorte.

Auch im Halbjahresvergleich der Flächenumsätze weisen die deutschen Städte hinter Paris, Madrid und London die stärkste Dynamik auf. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2004 gab es in Frankfurt in den ersten sechs Monaten diesen Jahres mit plus 96 Prozent den höchsten Zuwachs. Dort wurden seit Jahresbeginn 241.500 Quadratmeter vermietet. In Berlin stieg der Flächenumsatz um 41 Prozent auf 233.000, in München um 30 Prozent auf 279.000 und in Hamburg um 21 Prozent auf 205.000 Quadratmeter.

Anzeige
Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Altersvorsorge: Niedrigzins und neue Produktideen

Die Altersvorsorge befindet sich im Umbruch, diverse neue Produkte drängen auf den Markt. Auch die Gothaer hat ihr Portfolio überarbeitet und ist mit einem neuen Angebot gestartet. Am Anfang der Produktentwicklung stand eine umfangreiche Marktanalyse.

Gastbeitrag von Michael Kurtenbach, Gothaer Leben

mehr ...

Immobilien

Vonovia vereinbart Kooperation mit französischer Groupe SNI

Der Immobilienkonzern Vonovia und sein französisches Pendant, die Groupe SNI, haben vereinbart, zusammenzuarbeiten. Die Unternehmen wollen gemeinsam nach Wachstums- und Investitionsmöglichkeiten suchen.

mehr ...

Investmentfonds

Was Chinas Neusortierung tatsächlich bedeutet

Der 19. Parteikongresstag der Kommunistischen Partei Chinas im Oktober ändert politisch viel und ökonomisch – vorerst – nichts. Zu diesem Schluss kommt Witold Bahrke, Senior-Stratege bei Nordea Asset Management.

mehr ...

Berater

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...

Sachwertanlagen

Capital Stage baut institutionelles Erneuerbare-Energien-Portfolio aus

Die innerhalb der Capital Stage Gruppe auf das Asset-Management-Geschäft für institutionelle Anleger spezialisierte Chorus Clean Energy AG hat für einen von ihr gemanagten Luxemburger Spezialfonds weitere Solar- und Windparks in Deutschland mit einer Gesamterzeugungsleistung von nahezu 20 MW erworben.

mehr ...

Recht

Immobilienverkauf: Die wichtigsten Schritte für Käufer und Verkäufer

Beim Immobilienverkauf sind unabhängig von der Preisverhandlung einige Schritte nötig, die sich bei Käufer und Verkäufer gar nicht so sehr unterscheiden. Wie sich beide Parteien auf den Notartermin vorbereiten sollten und welche Dokumente dafür wichtig sind:

mehr ...