14. Juli 2005, 00:00
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NordLB verkauft Immobilientochter

Die Norddeutsche Landesbank, Hannover, hat ihre Immobilientochter Nileg an den US-Finanzinvestor Fortress verkauft. Laut Handelsblatt war der Kaufpreis zunächst nicht bekannt. Der Wert des Unternehmens wird jedoch auf eine bis 1,8 Milliarden Euro geschätzt.

Fortress, eine Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in New York, hatte im vergangenen Jahr bereits von der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte die Wohnungsgesellschaft Gagfah mit rund 80 000 Wohnungen für 2,1 Milliarden Euro erworben. Die Gagfah soll schnell an die Börse gebracht werden. Der US-Investor zählt zu den großen Private-Equity-Firmen. Diese Häuser kaufen Unternehmen auf und zerlegen sie, um Teile anschließend mit Gewinn weiterzuverkaufen.

Nileg zählt mit einer Bilanzsumme von 1,4 Milliarden Euro und 500 Beschäftigten zu den größten Immobilienunternehmen im Norden. Sie besitzt rund 30 000 Mietwohnungen in Niedersachsen, Mecklenburg- Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein.Der Verkauf ist politisch umstritten. Kritiker vor allem aus den Reihen von SPD und Grünen befürchten, dass es für die Mieter eine Reihe von Nachteilen wie Mieterhöhungen geben wird und dass die Wohnungen nicht mehr gut instand gehalten werden.

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