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21. März 2005, 00:00
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Postbank erwirbt BHW-Aktienpaket

Die Deutsche Postbank AG, Bonn, hat von der Ergo Gruppe, Düsseldorf, ein Aktienpaket der BHW Holding AG, Hameln, erworben. Die Postbank besitzt damit insgesamt 9,2 Prozent der Anteile an dem Unternehmen. Das gab die Bank in ihrer heutigen Bilanzpressekonferenz bekannt. ?Dieser Aktienkauf bedeutet für die Postbank noch keinerlei Präjudiz, ob sie ein Gebot für das BHW in dem angekündigten Verkaufsprozess abgibt oder nicht?, betont der Postbank-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Wulf von Schimmelmann.

Eine potenzielle Akquisition würde neben einer Einigung mit den Großaktionären der BHW auch eine Lösung in Bezug auf die AHBR voraussetzen, an deren Erwerb die Postbank kein Interesse habe. ?Wenn überhaupt, kann ein akzeptabler Preis für die Mehrheit der BHW-Anteile erst nach einer intensiven Untersuchung des Unternehmens festgestellt werden?, so Schimmelmann.

Die Geschäftszahlen der Postbank für das Jahr 2004 weisen Wachstum aus: Im Konsumentenkreditgeschäft stieg das Volumen in 2004 um 18 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Bei den privaten Baufinanzierungen konnte die Postbank das Bestandsvolumen um 5,1 Milliarden Euro auf 22,3 Milliarden Euro ausweiten. Im Vertrieb von Investmentfonds erhöhte sich das Neugeschäft um 30 Prozent auf 1,46 Milliarden Euro.

Gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner PB Lebensversicherung wurde in 2004 ein um 233 Prozent auf 1,418 Milliarden Euro gestiegener Mittelzufluss bei Lebensversicherungen erzielt. Dieser Zuwachs lag weit über dem Marktwachstum von 51 Prozent. In den nächsten Wochen sollen Versicherungsprodukte des Ergo-Konzerns und Fonds der MEAG neu in das Produktangebot aufgenommen werden. Das Sparvolumen erhöhte sich in 2004 um 4,5 Prozent auf 40,8 Milliarden Euro. Das Gesamtergebnis der Postbank vor Steuern stieg im Jahr 2004 um 25,6 Prozent auf 624 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss kletterte um 19,3 Prozent auf 420 Millionen Euro.

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