13. Januar 2006, 00:00
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1,4 Milliarden Euro aus Fonds abgezogen

Laut Zeitungsbericht sollen Anleger nach der Schließung des offenen Immobilienfonds grundbesitz-invest mehr als 1,4 Milliarden Euro aus anderen offenen Fonds abgezogen haben.

Unter Berufung auf Daten der Finanzaufsicht BaFin verzeichnete einem Bericht der “Welt” zufolge der grundbesitz-global mit rund 800 Millionen Euro die höchsten Mittelabflüsse seit der vorübergehenden Schließung des grundbesitz-invest, der ebenfalls von der Deutschen Bank Real Estate verwaltet wird.

Rund 400 Millionen Euro habe der hausInvest Europa der Commerzbank-Tochter CGI verloren. Selbst der mit 4,2 Prozent performende SEB ImmoInvest sei nicht verschont geblieben. Direkt nach Beginn der Krise habe das Minus beim SEB-Fonds börsentäglich bis zu 50 Millionen Euro betragen.

“Bei einem Anlagevolumen von rund 88 Milliarden Euro in offenen Immobilienfonds wäre ein Mittelabfluss von den genannten 1,4 Milliarden Euro nicht besorgniserregend” so ein Sprecher des BVI Bundesverband Investment und Asset Management e. V. gegenüber cash-online.

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