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2. November 2006, 00:00
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Institutionelle Investoren zielen auf Europa außerhalb EU

Institutionelle Immobilieninvestoren werden ihr Anlageverhalten in den nächsten Jahren stark internationalisieren und den Fokus der Nutzungsarten weiter diversifizieren. Im Fokus stehen dabei vor allem europäische, nicht der EU zugehörige Staaten, deren Anteil in den Portfolien in den kommenden drei Jahren um mehr als 700 Prozent zunehmen werden sowie die Region Asien/Pazifik und die USA, welche eben-falls stark an Bedeutung zunehmen werden. Der bislang dominante Anteil deutscher Investments dagegen wird weiter deutlich zurückgefahren.

Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für Immobilienmanagement der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig, im Auftrag der LB Immo Invest GmbH, Hamburg. Die Studie basiert auf Antworten von 41 institutionellen Investoren. Unter den Teilnehmern befanden sich Versicherungen, Kreditinstitute, Pensionskassen, berufsständische Altersvorsorgeeinrichtungen freier Berufe, Vermögensverwaltungen, Stiftungen, kirchliche Einrichtungen und Industrieunternehmen.

?Die Befragung hat ergeben, dass Investitionen in Osteuropa ganz oben auf der Einkaufsliste der Immobilieninvestoren stehen?, sagt Sebastian Thürmer, Leiter Marketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der LB Immo Invest GmbH. ?Die Anlagebereitschaft in Länder zu investieren, die gerade der EU beigetreten sind bzw. noch nicht Teil der EU sind, hat deutlich zugenommen?, so Thürmer.

Neben der regionalen Diversifikation planen die Unternehmen auch eine stärkere Streuung ihrer Anlagen in verschiedene Nutzungsarten. So soll der traditionell hohe Anteil an Büroimmobilien in den Portfolios von zurzeit mehr als 55 Prozent auf etwa 46 Prozent im Jahr 2009 sinken. Ge-plant wird dagegen eine Ausweitung der Investments in bislang weniger beachtete Nutzungsarten wie Senioren-, Logistik- und Infrastrukturim-mobilien sowie eine Aufstockung bei Handelsimmobilien. Der Anteil die-ser Sektoren am Gesamtportfolio soll sich stark überdurchschnittlich entwickeln.

Der institutionelle Investor verfolgt klare Vorstellungen bei der Länderallokation einer jeden Nutzungsart. So werden bei Seniorenimmobilien, Wohnungen oder Hotels Anlagen in Deutschland fokussiert, während Büroinvestments eher im Ausland gesucht werden. Ein weiterer Trend ist laut Studie die Verlagerung von der direkten Immobilienanlage hin zum indirekten Investment, beispielsweise dem Immobilien-Spezialfonds.

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