Anzeige
2. Mai 2006, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Medienbericht: ebs ohne Immobilienprofs

Nach einer Meldung der Immobilien Zeitung (IZ) werden sämtliche Professoren des Immobilienbereichs der European Business School (ebs) in Oestrich-Winkel die Hochschule verlassen. Das Real-Estate-Department wurde bisher von Professor Dr. Karl-Werner Schulte geleitet. Alle vier Dozenten werden geschlossen an die Universität Regensburg wechseln, die derzeit den Aufbau eines mit vier Lehrstellen ausgestatteten Instituts für Immobilienwirtschaft vorbereitet.

Nach einem Rundschreiben von Professor Schulte an den Ehemaligenkreis der Immobilienakademie, das cash-online vorliegt, will das Dozententeam die Akademie unter dem Dach der Universität Regensburg weiterführen: ?Durch den Wechsel des Departments of Real Estate und der Immobilienakademie entsteht an der Universität Regensburg das größte immobilienwirtschaftliche Kompetenzzentrum in Europa?, heißt es dort. Der Vorstand der Immobilienakademie unterstütze diese Entscheidung geschlossen.

Die bisherigen Studiengänge würden weiterhin in unveränderter Struktur angeboten, die Vorlesungen künftig primär in den Räumen der FH Geisingen abgehalten. Die Post-Graduierten-Studiengänge sollen weiterhin an den bisherigen Standorten im Bundesgebiet stattfinden. Künftige Absolventen werden laut Schulte ihre Urkunde von der Universität Regensburg erhalten.

Als Gründe für das Ausscheiden in Oestrich-Winkel nennt Schulte in dem Rundschreiben ?Veränderungen in der Hochschulstrategie? an der European Business School, die sich negativ auswirkten. Unter anderem leide der Praxisbezug des Studiums, da die Hochschule den Anteil der Gastdozenten auf 15 Prozent begrenzt. Zudem soll der Anteil der englischsprachigen Vorlesungen von 50 auf 100 Prozent angehoben werden, so dass die Gefahr bestehe, dass Absolventen die deutsche Immobilienfachsprache nicht beherrtschen. Darüber hinaus fordert die European Business School laut Schulte die volle Kontrolle über die ebs-Akademien, die bisher die Weiterbildungsstudiengänge weitgehend in eigener Regie durchgeführt hätten.

In einer Stellungsnahme erklärte die European Business School, sie bedauere die Absicht Schultes, die Hochschule zu verlassen. Die ebs werde das Fach Real Estate, das bisher als Teildisziplin der Betriebswirtschaftslehre angeboten wird, jedoch als Studienschwerpunkt fortführen. Künftig solle mehr Gewicht auf internationale Lehrinhalte gelegt und gezielt Professoren und Dozenten mit entsprechender Ausrichtung gewonnen werden. ?Wir verfolgen an der ebs konsequent den Weg der Internationalisierung. Der Bereich Real Estate ist hierbei ein zentraler Bestandteil der Strategie?, erklärte ebs-Rektor Ulrich Hommel. Die Hochschule plane, schnellstmöglich den Weiterbildungsstudiengang Executive MBA Real Estate einzuführen.

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Insurtech Hepster bietet situative Versicherungen für Generation-Smartphone

Die Digitalisierung nimmt Einfluss auf immer mehr Lebensbereiche und Dienstleistungen. Mobile Endgeräte sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken.

mehr ...

Immobilien

Raus aus der Stadt: Immobilienkäufer suchen verstärkt im Umland

In den deutschen Metropolen ist bezahlbarer Wohnraum immer schwieriger zu finden. Immer mehr Immobilienkäufer weichen daher nach einer Analyse von Immowelt in die Speckgürtel aus, da dort die Preise noch niedriger sind. Am stärksten zeige sich diese Entwicklung in Berlin, Stuttgart und Frankfurt.

mehr ...

Investmentfonds

Deutlicher Konjunkturabschwung in 2019

Spätestens ab der zweiten Jahreshälfte 2018 wird die Weltwirtschaft langsamer wachsen, davon ist das Feri Institut überzeugt. Obwohl Deutschland eine Sonderstellung habe, komme es auch hier zum Abschwung. Warum sich die Konjunktur abkühlen wird:

mehr ...

Berater

Frankfurter Volksbank sieht sich durch weitere Fusionen gestärkt

Die Frankfurter Volksbank sieht sich durch zwei weitere Fusionen gestärkt für ein anhaltend schwieriges Umfeld mit niedrigen Zinsen und teurer Regulierung. Gemessen an der Bilanzsumme (11,6 Mrd Euro) sind die Frankfurter Deutschlands zweitgrößte Volksbank nach der Berliner Volksbank.

mehr ...

Sachwertanlagen

HSH-Abwicklungsbank sieht Schifffahrtskrise durchschritten

Die Abwicklungsgesellschaft der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein für faule Schiffskredite der HSH Nordbank hat im Jahr 2017 einen Verlust von 44,4 Millionen Euro gemacht und damit das Minus deutlich reduziert.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...