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1. Dezember 2006, 00:00
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Offene Fonds: Verjüngte Portfolios

Rund 40 Prozent der Objekte offener Immobilienfonds sind nach Angaben des BVI Bundesverbands Investment und Asset Management, Frankfurt, nicht älter als fünf Jahre. Das hat eine Untersuchung unter den im BVI zusammengeschlossenen Fondsgesellschaften ergeben.

Insgesamt 62,5 Prozent aller Immobilien seien nicht älter als zehn Jahre oder aber innerhalb dieses Zeitraums umfassend renoviert worden. Weitere 16,5 Prozent der Objekte sind maximal 15 Jahre alt, der Anteil der Immobilien, die bis zu 20 Jahre zählen, liegt bei 8,7 Prozent. Insgesamt 12,3 Prozent der der Immobilien überschreiten ein Alter von 20 Jahren. Zudem weisen die offenen Immobilienfonds laut BVI eine relativ gleichmäßige Verteilung der Mietvertragszeiten auf. In den Jahren 2007 bis 2012 laufen jährlich zwischen 8,1 und 10,8 Prozent der Verträge aus, so dass die Fonds die Auf- und Abwärtsbewegungen an den Immobilienmärkten nur in abgefederter Form durchlaufen.

Im Schnitt halten die offenen Immobilienfonds derzeit 43,2 Prozent ihrer Immobilienbestände in Deutschland, im Ausland sind es 56,8 Prozent. Davon entfällt mit 16,5 Prozent der größte Anteil auf Frankreich, gefolgt von Großbritannien mit 10,8 Prozent. Erst 7,3 Prozent des Portfoliovolumens entfallen auf Objekte außerhalb Europas.

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