Bundestag will Handel mit Immobilienkrediten regulieren

Mitglieder der Regierungsparteien wollen den bislang kaum kontrollierten Handel mit privaten Immobilienkrediten deutlich transparenter und verbraucherfreundlicher machen.

Der Hintergrund: In den vergangenen Monaten seien vermehrt Fälle aufgetreten, bei denen Immobilienbesitzer nach dem Verkauf ihrer Kredite von ihrer Bank an Finanzinvestoren in große finanzielle Probleme gerieten. Die neuen Gläubiger seien darauf bedacht, bei Zahlungsschwierigkeiten schnellstmöglich Zwangsvollstreckungen einzuleiten. Dadurch würden viele Schuldner nicht nur ihr Haus verlieren – zusätzlich blieben viele mit einer erheblichen Restschuld zurück, heißt es in einem Antrag an den Bundestag.

Die angestrebten Regulierungen reichen von einem Informationszwang über die Verkaufsoption bei Vertragsabschluss bis hin zu einem Sonderkündigungsrecht im konkreten Verkaufsfall und dem Veräußerungsverbot an Nichtbanken. „Der Traum von den eigenen vier Wänden darf bei Kreditverkäufen nicht zum Albtraum werden“, zitiert die ?Immobilienzeitung? den SPD-Abgeordneten Hans-Ulrich Krüger. (hi)

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