29. August 2007, 00:00
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Einzelhandelsobjekte auch in Mittelstädten teurer

Das Düsseldorfer Maklerhaus Kemper?s hat die teuersten Investmentstandorte für Einzelhandelsimmobilien in der Kategorie 250.000 bis 500.000 Einwohner ermittelt.

Demnach müssen Investoren an den zwölf wichtigsten Standorten dieser Kategorie mit Kaufpreisen zwischen dem 16- und 19-Fachen der Jahresnettomiete rechnen. Spitzenreiter sind Mannheim, Münster, Leipzig und Wiesbaden, wo in 1a-Lagen bis zum 19-Fachen gezahlt wird.

In Augsburg, Dresden und Nürnberg liegt dieser Faktor zwischen 17,5 und 18. Im Durchschnitt der Top-Städte mit 250.000 bis 500.000 Einwohnern legten die Faktoren laut Kemper?s um 8,5 Prozent zu.

?Das Interesse internationaler Investoren an Einzelhandelsimmobilien in Deutschlands 1a-Lagen ist unverändert hoch. Da das Angebot entsprechender Objekte begrenzt ist, wirkt sich der Nachfrageüberhang preissteigernd aus?, kommentiert Gerhard K. Kemper, Geschäftsführender Gesellschafter von Kemper?s Deutschland. Im zweiten Halbjahr 2007 sei mit einer Fortsetzung der Entwicklung zu rechnen. (bk)

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