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19. Oktober 2007, 00:00
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Hiesige Immobilien weiterhin begehrt

Investoren aus dem Ausland sind einer Umfrage zufolge nach wie vor stark am Kauf deutscher Immobilien interessiert.

Rund zwei Drittel der Befragten halten deutsche Immobilien immer noch für unterbewertet, hat eine Studie des Makler- und Beratungsunternehmens Dr. Lübke, Frankfurt, ergeben. Mehr als die Hälfte der internationalen Investoren (55 Prozent) rechnet mit steigenden Mietpreisen, beinahe ebenso viele (54 Prozent) erwarten, dass sich für leerstehende Gebäude bald Mieter finden. Darüber hinaus sind 53 Prozent überzeugt, dass der wirtschaftliche Aufwärtstrend hierzulande andauern wird.

Allerdings gehen die Befragten von steigenden Finanzierungskosten und einer strengeren Kreditvergabe seitens der Banken aus. In diesem Jahr gehen nach Ansicht von Morten Jahn, geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Lübke GmbH, 80 Prozent des Transaktionsvolumens auf ausländische Investoren zurück.

Die bisherigen Käufe in Deutschland bewerten mehr als drei Viertel der Befragten positiv. Fast alle (97 Prozent) planen, ihr Portfolio in Deutschland zu vergrößern. Oben auf der Einkaufsliste stehen Büroimmobilien, gefolgt von Wohnimmobilien. Einzelhandelsimmobilien hätten laut der Studie im Vergleich zum Vorjahr an Attraktivität verloren.

Für die Analyse wurden im September 60 internationale Investoren, die in den letzten Jahren in Deutschland investiert haben, vom Dr. Lübke Research-Team telefonisch befragt. (hi)

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