4. Dezember 2007, 00:00
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Immobilienwirtschaft will REIT-Börsenpflicht abschaffen

Der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. (BFW), Berlin, fordert eine deutliche Lockerung des REIT-Gesetzes.

Eine Wahlfreiheit bei der Börsennotierung und die Einbeziehung von Wohnimmobilien in deutsche Real Estate Investment Trusts (G-REITs) würden ein erhebliches Marktpotenzial bergen. Im Vergleich zur derzeitigen Börsenpflicht würde eine Wahlfreiheit ein rund dreimal höheres Marktpotenzial schaffen. Laut einem BFW-Gutachten könnten so langfristig 215 Milliarden Euro an stillen Reserven gehoben werden, da vor allem für mittelständische Unternehmen der Zugang zu REITs einfacher würde.

Allein durch die Einbringung von Wohnimmobilien könnten zusätzlich rund 30 Milliarden Euro in REITs einfließen. In Kombination mit der Börsenwahlfreiheit steige Potenzial der Wohnimmobilien auf bis zu 110 Milliarden Euro, so der BFW. (hi)

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