Anzeige
Anzeige
20. August 2007, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

JLL: Hypothekenkrise nur kurzfristig

Die weltweite Hypothekenkrise wird nur wenige Wochen anhalten und den Immobilienmarkt in Deutschland nicht nachhaltig betreffen, erwartet das internationale Immobilienberatungsunternehmen Jones Lang LaSalle, Frankfurt.

?Der Subprime-Mortgage-Effekt verdeutlicht in erster Linie eines: Die enge Verzahnung der Kapitalmärkte?, erklärt Christian Ulbrich, CEO Jones Lang LaSalle Deutschland, in einer Stellungnahme. Es sei zu erwarten, dass sich die internationalen Kreditmärkte innerhalb der nächsten vier Wochen wieder stabilisieren und das Kapitalangebot wieder ausreichend sein wird.

Allerdings betreffe die Liquiditätskrise auch Immobilieninvestoren: ?Viele Banken sitzen auf großen Kreditzusagen und sind derzeit nicht in der Lage, diese Kreditrisiken entsprechend der ursprünglichen Planung weiterzuplatzieren. Aus diesem Grund haben die klassischen Refinanzierer großer Immobilientransaktionen ihre Eigenkapital- und Margenanforderungen innerhalb kürzester Zeit sehr stark angehoben oder stellen überhaupt keine Finanzierungsangebote mehr?, so Ulbrich.

Für die Risikoanalyse bleibe jedoch die Beurteilung der finanzierten Immobilien ausschlaggebend. Die immer virtueller werdenden Finanzierungsvehikel dürften die immobile Bodenhaftung nicht komplett verlieren.

Ungeachtet dessen befindet sich laut Ulbrich weiterhin ein großer Überhang an Kapital auf der Suche nach geeigneten Gewerbeimmobilien in Deutschland. Insbesondere eigenkapitalstarke Investoren wie offene deutsche Fonds könnten die aktuelle Marktsituation nutzen und mit deutlich weniger Konkurrenz geeignete Objekte oder Portfolios erwerben. (bk)

Anzeige
Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

ÖPPs sollen für bessere Einkommensabsicherung sorgen

Öffentlich-private Partnerschaften (“Public-private-Partnership”) zwischen Regierung, Unternehmen, Versicherungsgesellschaften und Einzelpersonen können der entscheidende Lösungsansatz sein, um Lücken in der Einkommensabsicherung zu schließen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Zurich Versicherung.

mehr ...

Immobilien

Einzelhandel: Modebranche vor dem Umbruch

Die Anforderungen der Kunden an den Einzelhandel ändern sich. Damit ändern sich auch die Ansprüche der Mieter. Welche Herausforderungen die Branche erwartet und welche Vorstellungen die Mieter von Handelsimmobilien von der Zukunft haben, hat der Investor in Handelsimmobilien ILG untersucht.

mehr ...

Investmentfonds

Monega verwaltet neuen Fonds von Wieland Staud

Die Monega Kapitalanlagegesellschaft (KAG) mbH mit Sitz in Köln hat zusammen mit der Staud Research GmbH, Bad Homburg, und der Greiff capital management AG, Freiburg, den neuen StaudFonds aufgelegt.

mehr ...

Berater

Geldanlage: Deutsche schätzen Renditechancen falsch ein

Viele Bundesbürger haben falsche Vorstellungen von den Renditechancen verschiedener Anlageformen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage von Kantar Emnid im Auftrag der Fondsgesellschaft Fidelity International hervor. Demnach unterschätzt eine Mehrheit der Deutschen zudem den Zinseszinseffekt bei Fonds.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Krux mit dem Verfallsdatum

Die neueste Cash.-Markterhebung und eine aktuelle Mitteilung der BaFin lenken den Blick auf eine spezielle Vorschrift für Vermögensanlagen-Emissionen. Einsichtig ist diese nicht – und ein Risiko auch für den Vertrieb. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

Erbrecht: Ausgleichspflicht bei Berliner Testamenten

Das sogenannte Berliner Testament ist in Deutschland eine der beliebtesten und zahlenmäßig häufigsten Testierformen. In der Praxis kann dabei jedoch zu erheblichen Komplikationen kommen, etwa was die Ausgleichspflichten der Erben angeht.

mehr ...