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2. März 2007, 00:00
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Run auf deutsche Immobilen geht weiter

Nach Einschätzung der Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young Real Estate, Stuttgart, wird die positive Entwicklung am deutschen Immobilien-Investmentmarkt auch in diesem Jahr anhalten. ?Das Transaktionsvolumen wird 2007 voraussichtlich über 70 Milliarden Euro liegen?, sagt Hartmut Fründ, geschäftsführender Partner der Ernst & Young Real Estate. Damit werde das Rekordergebnis von 69,7 Mrd. Euro aus dem Jahr 2006 noch einmal übertroffen. Begründung: Die anhaltende Nachfrage nach Investitionsmöglichkeiten, noch immer günstige Finanzierungsbedingungen und die Einführung von REITs würden zu einem weiterhin hohen Preisniveau bei den Immobilientransaktionen führen.

Bereits im vergangenen Jahr legte das Gesamtinvestitionsvolumen im deutschen Immobiliensektor um über 40 Prozent von 48,4 Milliarden auf 69,7 Milliarden Euro zu. An rund zwei Dritteln der Immobilientransaktion in Deutschland waren im Jahr 2006 ausländische Investoren ? meist Private Equity-Fonds ? beteiligt.

Daran werde sich auch in diesem Jahr wenig ändern: Internationale Investoren werden das Geschehen an den deutschen Immobilien-Investmentmärkten dominieren.

Wesentliche Impulse erwarten die Wirtschaftsprüfer von Weiterveräußerungen der Private-Equity Häuser und von der Mobilisierung weiterer gewerblicher Bestände über die Börse. Der Handel mit Wohnimmobilien wird nach Einschätzung von Ernst & Young Real Estate etwa das Niveau von 2006 halten, welches bei rund elf Milliarden Euro lag.

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