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11. April 2007, 00:00
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Shopping Center: Oft unklar positioniert

Der Markt für Einkaufszentren befindet sich nach einem aktuellen Bericht der Comfort Holding GmbH, Düsseldorf, im Umbruch. In Deutschland entstehen immer mehr Shopping Center. Ob sie langfristig erfolgreich sind, hänge von der Konzeption ab.

?Das größte Manko ist derzeit die unklare Positionierung zwischen Fachmarkt- und Einkaufszentrum?, sagt Thomas Doerr, Geschäftsführer der Comfort Center Consulting GmbH. Während das Fachmarktzentrum für den täglichen Versorgungseinkauf stehe, sollte das Einkaufszentrum den ?Erlebniseinkauf? mit Kleidung, Kosmetik sowie Luxusgütern anbieten. Zunehmend drängten jedoch typische Innenstadtanbieter wie H&M in Fachmarktzentren, während wiederum Fachmarktanbieter wie etwa der Textildiscounter Kik zunehmend in Shopping Centern anzutreffen seien.

?Diese Vermischung mit der Folge einer unklaren Postitionierung kann bereits die Grundlage für den mangelnden Erfolg eines Centers bilden?, betont Doerr. Der Kunde könne bei vielen Centern nicht mehr klar erkennen, was ihn erwartet.

Eine weitere wichtige Voraussetzung für nachhaltigen Erfolg liege in der Struktur neuer Einkaufszentren. Das über Jahrzehnte wichtige ?Knochenprinzip?, bei dem eine Vielzahl kleinerer Läden zwischen zwei Publikumsmagneten angeordnet wird, relativiere sich. Da es an so genannten Magnetanbietern mangele, finde derzeit am häufigsten die ?Clusterlösung? Anwendung, bei denen zwei oder drei mittelgroße Anbieter gemeinsam als Magnet tätig werden.

Eine wegweisende Weiterentwicklung sei zudem die seit einigen Jahren zunehmend anzutreffende Triangelform, wie sie etwa beim Berliner Eastgate Center umgesetzt wurde. Durch die dreieeckige Grundform könnten sich die Kundenströme ohne Umkehrpunkt im Kreis bewegen. ?Dadurch, dass es kein Mallende mehr gibt, verliert der Magnetbetrieb einen großen Teil seiner Bedeutung?, so Doerr. Allerdings sei die Triangelform nicht auf jedem Grundstück darstellbar, da eine Seitenlänge von mindestens 100 bis 150 Metern gegeben sein müsse.

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