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2. August 2007, 00:00
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Weniger Baugenehmigungen

Die Zahl der Baugenehmigungen ist weiter rückläufig. Laut Statistischem Bundesamt wurden von Januar bis Mai dieses Jahres 72.422 und damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 38,8 Prozent weniger Baugenehmigungen im Wohnungsneubau erteilt. Mit fast 50 Prozent fallen die Einbußen bei Ein- und Zweifamilienhäusern besonders drastisch aus.

?Der Wohnungsneubau bleibt trotz guter Gesamtkonjunktur auf Talfahrt. Die Politik darf die Immobilie nicht stiefmütterlich behandeln und muss neue Marktanreize setzen?, kommentiertWalter Rasch, der Vorsitzende des Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungs-unternehmen (BFW), Berlin. Rasch befürchtet deshalb, dass die Baufertigstellungen im Jahr 2008 einen historischen Tiefpunkt seit Bestehen der Bundesrepublik erreichen könnten. ?Die Politik muss handeln und nach Abschaffung der Eigenheimzulage und der degressiven Abschreibung im Woh-nungsneubau endlich die versprochene Riester-Förderung für die Immobilie einführen?,bekräftigt der BFW-Vorsitzende. Die große Nachfrage nach der Riesterrente würde zusätzliche Impulse auslösen.

Obwohl bereits zum 1. Januar 2007 zugesagt, hat sich die Regierungskoalition bei Immobilien-Riester aber noch immer nicht einigen können. Rasch appelliert an die Koalitionspartner, Streitigkeiten etwa über die nachgelagerte Besteuerung beizulegen und damit den Weg für zusätzliche Wohnvorsorge im Alter frei zu machen.

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