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25. November 2008, 00:00
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CBRE: Einzelhandelsinvestoren kehren zurück zu Altbewährtem

Im Zuge der anhaltenden Finanzkrise werden sich internationale Investoren künftig verstärkt auf die etablierten Retail-Destinationen konzentrieren. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Marktstudie des internationalen Immobilienberaters CB Richard Ellis (CBRE).

Dieser Trend werde sich auch auf die Mietpreise auswirken, so die CBRE-Einschätzung. In den letzten sechs Monaten verzeichneten dem Global Retail Rents-Bericht zufolge noch Städte die höchsten Mietpreisanstiege, die in der Liste der Standorte bislang in der zweiten Reihe stehen. Unter den Top 25-Metropolen rangieren allerdings auch jetzt schon viele der etablierten Shopping-Standorte der Welt. Neben Miami, Hong Kong und New York sind auch Shanghai, London, Singapur und Los Angeles in der Liste vertreten.

Teuerster Einzelhandelsstandort bleibt mit einer Jahresmiete von von 16.817 Euro pro Quadratmeter New York City. Dort fallen die Mietkosten um rund 75 Prozent höher aus als in Hong Kong, der zweitteuersten Retail-Destination weltweit. Moskau, London, Tokio, Paris und Sydney folgen auf den Plätzen.

Karsten Burbach, Head of Retail bei CBRE in Deutschland, kommentiert: ?Die mögliche Schlussfolgerung, dass sich das abschwächende wirtschaftliche Klima direkt auf die Einzelhandelsmärkte auswirken wird, stellt sich so nicht dar. Die Marktführer in allen Einzelhandelssegmenten halten an ihrer Expansionsstrategie fest. Wir verzeichnen einen erhöhten Beratungsbedarf, da die einzelnen Standortentscheidungen genauer geprüft werden. ?

Die Region EMEA dominiert weiterhin die Liste der teuersten Handelsstandorte, auch wenn sie nicht die beiden Spitzenreiter stellt. 33 der Top 50 Retail-Standorte weltweit befinden sich in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika. 15 der Einzelhandelsstandorte, mit den am stärksten Mietpreissteigerungen, liegen ebenfalls in dieser Region. (hb)

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