16. Mai 2008, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Colonia Real Estate mit Quartalsverlust

Die Kölner Immobiliengesellschaft Colonia Real Estate AG (CRE) hat im ersten Quartal 2008 einen Fehlbetrag von 10,1 Millionen Euro verbucht. Sondereffekte aus einem Zinssicherungsgeschäft in Höhe von 8,5 Millionen Euro trugen entscheidend zum Minus unter dem Strich bei, teilt das Unternehmen mit.

Operativ schreibt die CRE weiterhin schwarze Zahlen: Die Mieteinnahmen verdoppelten sich von 7,5 auf 14,7 Millionen Euro nahezu. Allerdings fiel das Ebit um mehr als die Hälfte von 9,7 auf 3,9 Millionen Euro gegenüber der Berichtsperiode im Vorjahr.

Auch die Entwicklung im Asset- und Fondsmanagement fiel enttäuschend aus: Die Umsätze sanken auf 1,2 Millionen Euro, im entsprechenden Vorjahresquartal waren es noch 6,1 Millionen Euro gewesen. Ausschlaggebend dafür seien Effekte der Subprime-Krise gewesen, so die Unternehmensmitteilung. Verhandlungen mit Investment-Partnern stünden allerdings vor dem Abschluss. Mit dem Hamburger Initiator HGA Capital sei bereits beschlossen, in der zweiten Jahreshälfte gemeinsam einen weiteren Fonds zu platzieren.

Von der Jahresprognose rückte die Unternehmensführung indes nicht ab, als Konzernergebnis peilt CRE weiterhin 72 bis 75 Millionen Euro an.

Im Geschäftsjahr 2007 hatte der Konzern ein Rekordergebnis erzielt und seinen Jahresüberschuss um über die Hälfte steigern können (cash-online berichtete hier). (hb)

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Nur fünf Prozent sind auf den Pflegefall vorbereitet

Laut einer Studie des Prognos-Instituts im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung wird die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen hierzulande in den nächsten Jahrzehnten deutlich ansteigen. Demnach wird die Anzahl der Pflegebedürftigen von 3,3 Millionen Menschen im Jahr 2017 auf 5 Millionen im Jahr 2045 anwachsen. Im Zuge dessen werden sich laut der Studie auch die Leistungsausgaben signifikant von derzeit 15,9 auf dann 141,2 Milliarden Euro erhöhen, was in der gesetzlichen Pflegeversicherung eine entsprechende Beitragssteigerung auf 4,25 Prozent nach sich ziehen würde.

mehr ...

Investmentfonds

Stewardship: Anleger wollen aktiv mitentscheiden

Laut dem aktuellen von der DWS geförderten Forschungsbericht halten 84% der Pensionsfonds Stewardship-Praktiken für entscheidend, um die Qualität von Beta1 zu verbessern und gleichzeitig positive Auswirkungen für Umwelt, Soziales und die Unternehmensführung zu erzeugen. 

mehr ...

Berater

Sparda-Bank kooperiert mit Jung, DMS & Cie.

Mit www.meineversicherungswelt.de geht die erste voll integrierte JDC-Maklerlösung inklusive White-Label-Sevices zur Abwicklung des Versicherungsgeschäfts im Bankenumfeld an den Start. Ende März hat die zur Sparda-Bank Baden-Württemberg gehörende Sparda Versicherungsservice GmbH (SVS) als erste Vollbank-Tochter einen Fünf-Jahres-Kooperationsvertrag mit der zur JDC Group AG (ISIN: DE000A0B9N37; Bloomberg: A8A.GR) gehörenden Jung DMS & Cie. Aktiengesellschaft unterzeichnet.

mehr ...

Sachwertanlagen

Finanzvorstände müssen bei digitalen Strategien deutlich aufholen

Gerade einmal jedes zweite Unternehmen im deutschsprachigen Raum hat die Prozesse in seiner Finanzabteilung zumindest in Ansätzen standardisiert und automatisiert, obwohl fast alle CFOs dies als maßgebliche Voraussetzung zur erfolgreichen Effizienzsteigerung sehen. Tatsächlich im Einsatz sind Automationstechnologien wie Robotic Process Automation (RPA) sogar nur in jedem sechsten Unternehmen. Dies sind Ergebnisse der Horváth & Partners CFO-Studie 2019.

mehr ...

Recht

Versicherungspolicen: Wo es Steuern zurückgibt

In diesem Jahr verlängert sich erstmalig die Frist zur Abgabe der Steuererklärung auf den 31. Juli. Besonders Steuererklärungs-Muffel wird die zwei-monatige Fristverlängerung freuen. Dabei kann man mit den richtigen Tipps und Kniffen durchaus eine ganze Menge der gezahlten Steuern wiederbekommen. Dies gilt auch für die abgeschlossenen Versicherungspolicen.

mehr ...