30. November 2009, 17:13
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Banker-Boni lassen Wohnungspreise wieder steigen

Die Aussicht auf erneute hohe Boni für Top-Manager aus der ‘City’ treibt die Nachfrage und Preise für Top-Wohnimmobilien in Central London weiter in die Höhe. Die Preise haben nach Angaben der internationalen Immobilienberatung Knight Frank im November 2009 um 1,2 Prozent angezogen.

London-127x150 in Banker-Boni lassen Wohnungspreise wieder steigen Laut Knight Frank liegt das Niveau damit um 11,4 Prozent über seinem Tiefpunkt von März dieses Jahres, indes noch 15,2 Prozent unter dem Höchststand von März 2008.

In den Lagen Chelsea, Kensington und Knightsbridge seien die Preise am stärksten gestiegen. Mit 1,9 Prozent hätten sich im November vor allem Top-Objekte im Wert von mehr als zehn Millionen Pfund verteuert. Im Segment bis eine Million Pfund war der Preiszuwachs nach Angaben des Maklerhauses mit 0,5 Prozent dagegen am schwächsten.

“Seit kurzem bewegt sich der Markt sehr stark am oberen Ende der Preisskala,” kommentiert Liam Bailey, der das Research für Wohnimmobilien bei Knight Frank verantwortet. Über alle Preissegmente hinweg sei der Wendepunkt für wieder steigende Preise im März dieses Jahres erreicht worden. Für Objekte ab zehn Millionen Pfund hat die Trendumkehr laut Bailey dagegen erst zwei Monate später eingesetzt, verlief zunächst langsam und zog in den letzten beiden Monaten mit vier Prozent schlagartig an.

Das schlägt sich auch in den Transaktionszahlen nieder. Bis September wechselte gemäß der Statistik des Maklerhauses nur etwa ein Objekt pro Monat im Wert von 20 oder 30 Millionen Pfund den Besitzer. In den letzten beiden Monaten habe Knight Frank fast wöchentlich Deals in dieser Größenordnung verzeichnet.

“Wir spüren deutlich, dass die Bonus-Saison naht,” kommentiert Bailey. Mit rund sechs Milliarden Pfund sollten die in London ausgezahlten Boni dieses Jahr 50 Prozent höher als letztes Jahr liegen. “Die Nachfrage stammt im Wesentlichen vom Senior Management”, berichtet der Researcher.

Da das Objektangebot etwa ein Viertel niedriger sei als im Vorjahr, die Nachfrage indes 30 Prozent höher, werde sich der Aufwärtstrend bei den Kaufpreisen in den nächsten Monaten voraussichtlich weiter fortsetzen. (te)

Foto: Shutterstock

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