HPX-Hauspreisindex fällt weiter

Die Preisindizes im hedonischen Hauspreisindex (HPX) des Berliner Immobilienfinanzierers Hypoport sind im April abermals rückläufig gewesen. In sämtlichen Kategorien verzeichnete das Barometer sinkende Preise. Der Gesamtindex fiel gegenüber März von 288,99 auf 286,93 Zähler. Im Februar notierte er noch bei 291,19 Punkten.

Der allgemeine Preisrückgang sei indes nicht Ausdruck bedeutsam verminderter Finanzierungs- oder privater Bautätigkeiten, betont Professor Dr. Thomas Kretschmar, dem Co-CEO von Hypoport. So habe das Handelsvolumen von Privatimmobilien laut Bundesbank-Daten im ersten Quartal 2009 und insbesondere im März deutlich über dem Vorjahreswert gelegen.

Zwar bewirke die allgemeine Verunsicherung der Bevölkerung einen gegenwärtigen Abfall des Preisniveaus, nicht aber einen Stillstand des Marktes, teilt Hypoport mit.

Dem HPX-Index liegen die Transaktionsdaten der von Hypoport betriebenen Europace-Plattform zugrunde, die nach eigenen Angaben zehn Prozent der Immobilienfinanzierungen deutscher Privatkunden abwickelt. (hb)

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