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3. Februar 2009, 00:00
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Immobilienstimmung hellt sich überraschend auf

Erstmals seit Juni 2008 ist die Immobilienbranche wieder positiv gestimmt. Das umfragebasierte, monatlich erhobene Immobilienklima von King Sturge, Berlin, verzeichnet im Januar 2009 ein leichtes Wachstum von 40,7 auf 43,3 Zähler.

Ursache dafür sei insbesondere die Entwicklung des Investmentklimas: Die Bereitschaft zu Investitionen steigt laut King Sturge seit sechs Monaten erstmalig und liegt mit aktuell 35,1 Zählern rund 20 Prozent über dem Dezember-Wert von 29,2 Punkten. Für die Erhebung des Stimmungs-Index werden 1.000 Marktteilnehmer vom Berliner Marktforschungsunternehmen Bulwien Gesa befragt.

Demgegenüber setzt die auf makroökonomischen Daten basierende Immobilienkonjunktur ihren Abwärtstrend mit einem neuen Tiefststand von 124,8 Zählern (Vormonat: 126,9 Punkte) fort. Ein Lichtblick: Das Tempo des Negativtrends hat sich laut King Sturge spürbar verringert.

?Trotz täglich neuer Hiobsbotschaften und einem prognostizierten Konjunkturrückgangvon über zwei Prozent, scheint es Licht am Ende des Tunnels zu geben?, stellt Sascha Hettrich, Managing Partner von King Sturge Deutschland, fest.

Dennoch warnt Hettrich vor übereilter Euphorie. ?Trotz der positiveren Grundstimmung in der Immobilienbranche können wir noch nicht von einem konjunkturellen Wendepunkt sprechen?, so Hettrich. ?Eine Trendwende liegt erst vor, wenn die Kennzahlen dreimal in Folge wachsen.? (mo)

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