Ferienimmobilien bei Anlegern beliebt

Jeder fünfte Eigentümer eines Feriendomizils möchte in naher Zukunft eine weitere Urlaubsimmobilie erwerben. Das ist ein Ergebnis einer Studie, die das Ferienhausportal Home Away Fewo-direkt gemeinsam mit Engel & Völkers in Auftrag gegeben hat.

ferienhaus-shutt_32475412Dazu wurden rund 2.500 deutsche Besitzer von privaten Ferienimmobilien und gleichzeitig Nutzer von Fewo-direkt befragt. Nach Aussage der Studie gilt eine Ferienimmobilie neben dem Komfort der Eigennutzung wegen ihrer Sicherheit und Wertsteigerungschance als beliebte Anlageform. Insgesamt 77,1 Prozent der Befragten würden noch einmal ein Ferienhaus erwerben. 21,4 Prozent denken sogar darüber nach, in naher Zukunft eine weitere Immobilie zu kaufen.

Dabei bevorzugen deutsche Anleger Ferienimmobilien im eigenen Land: Knapp 44 Prozent der Häuser und Wohnungen befinden sich in heimischen Urlaubsgebieten. Im Ausland verteilen sie sich am häufigsten auf Spanien (10,7 Prozent), Österreich (8,5 Prozent), Italien (8,1 Prozent) und Frankreich (6,2 Prozent). „Seit 2000 verzeichnet der Ferienimmobilienmarkt ein stetiges Wachstum, das sich auch in dieser Umfrage widerspiegelt. Rund 57 Prozent der Objekte wurden innerhalb der letzten neun Jahre erworben“, so Kai Enders, Geschäftsführer der Engel & Völkers Residential GmbH, Hamburg.

Bei der Objektauswahl liegt das Ferienhaus mit 50,9 Prozent nur knapp vor der Ferienwohnung mit 49,1 Prozent. Die Jahreseinnahmen aus der Vermietung liegen nach Aussage der Untersuchung im Schnitt bei 13.800 Euro pro Jahr. Während 38 Prozent der Befragten im Jahr rund 10.000 Euro an Miete einnehmen, erzielen 14,7 Prozent sogar mehr als 20.000 Euro. Im vergangenen Jahr waren die Objekte in der Regel an 22 Wochen im Jahr vermietet. Die Eigennutzung beschränkt sich im Schnitt auf sieben Wochen jährlich. Mehr als ein Drittel der Vermieter betrachtet seine Immobilie sogar als reines Vermietungsobjekt.

Nach Angaben der Befragten sind 61,9 Prozent der Immobilien im Wert gestiegen. Den größten Einfluss auf eine positive Wertentwicklung schreiben die Besitzer der Lage zu, dicht gefolgt vom Grad der Instandhaltung. Die Wertsteigerung der Objekte liegt nach Angaben der Befragten seit Erwerb der Immobilie im Schnitt bei 24,7 Prozent.

Für die eigene Ferienimmobilie zahlten die Deutschen durchschnittlich 189.000 Euro. Rund 52 Prozent setzen dabei auf eine Mischfinanzierung aus Eigen- und Fremdkapital. Der Anteil der Fremddarlehen lag im Schnitt bei 53,3 Prozent. Lediglich 26,4 Prozent finanzierten die Immobilie komplett aus eigenen Mitteln. (bk)

Foto: Shutterstock

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