Anzeige
29. Juni 2010, 10:57
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Immobilien-Index: Stimmung auf Vorkrisenniveau

Die Immobilienbranche ist wieder so zuversichtlich wie vor dem Ausbruch der Wirtschafts- und Finanzkrise. Das umfragebasierte Immobilienklima des monatlich ermittelten King Sturge Immobilienkonjunktur-Index steigt im Juni um 4,9 Prozent und erreicht mit 104 Zählerpunkten (Vormonat: 99,2) erstmals seit März 2008 einen neuen Höchststand.

Haus-index2-shutt 34927417-127x150 in Immobilien-Index: Stimmung auf VorkrisenniveauDer Wert über der Schwelle 100 zeigt laut King Sturge an, dass die rund 1.000 befragten Marktteilnehmer den Immobilienmarkt mehrheitlich positiv bewerten. Das Wachstum des Immobilienklimas beruht auf der Entwicklung seiner  Teilkomponenten Investment- und Ertragsklima.

Während das Investmentklima, Indikator für Kauf- und Investitionsentscheidungen, mit 117 Zählerpunkten (Vormonat: 111,9) bereits seit März diesen Jahres stabil über der 100 Punkte-Schwelle liegt und einen neuen Höchststand verbucht, wird das Nutzernachfrage und Mietpreisentwicklung anzeigende Ertragsklima mehrheitlich noch negativ bewertet. Dennoch bewerten es die Marktteilnehmer im Juni mit 91,6 Zählern um 5,3 Prozent besser als im Mai (87,0 Zähler).

 in Immobilien-Index: Stimmung auf Vorkrisenniveau

“Die Immobilienwirtschaft profitiert derzeit von der zwar verhaltenen, aber doch spürbaren allgemeinen Konjunkturerholung”, erläutert Sascha Hettrich, Managing Partner von King Sturge Deutschland. “Trotz anhaltender Risiken an den Währungs- und Finanzmärkten stehen die Zeichen – zumindest in Deutschland – wieder auf Aufschwung. Jetzt kommt es darauf an, dass diese Zuversicht auch anhält und nicht wieder durch neuerliche Vertrauensverluste getrübt wird.”

Industrie- und Logistikimmobilien als neue Asset-Klasse erfasst

Ab der Juni-Befragung ermittelt der King Sturge Immobilienkonjunktur-Index mit dem Industrieklima auch die Einschätzung von Industrie- und Logistikimmobilien ohne den Bereich Schwerindustrie. Dieses im angloamerikanischen Sprachraum als ‘Light Industrial’ bekannte Segment hat in Deutschland einen Marktwert von rund 1.100 Milliarden Euro und umfasst im einzelnen Transformations-, Produktions- und Logistikimmobilien, Multi-Tenant-Objekte/Gewerbeparks sowie die Bereiche Forschung und Entwicklung.

“Mit der Erfassung des Industrieklimas wollen wir der Asset-Klasse größere Bedeutung beimessen und einen weiteren Beitrag zur Markttransparenz der Immobilienbranche leisten”, so Hettrich. Im Juni liegt das Industrieklima mit 96,7 Zählerpunkten zwischen den Büro- und Einzelhandelsklimata. Büroimmobilien werden mit 83,5 Zählern (Vormonat: 81,5) nach wie vor als risikoreichstes Segment bewertet, verzeichnen aber einen moderaten Anstieg um 2,5 Prozent. Ein kräftiges Wachstum um 6,9 beziehungsweise 6,1 Prozent weisen Handel- und Wohnklimata auf, die mit 109,9 (Vormonat: 102,8) bzw. 146,4 Punkten (Vormonat: 137,9) ihre positive Bewertung fortsetzen.

Seite 2: Makroökonomischer Indikator trübt sich weiter ein

Weiter lesen: 1 2

Anzeige
Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Hannover Rück erwartet 2018 größeren Ergebnissprung

Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück will nach einer absehbaren Gewinndelle 2017 im kommenden Jahr wieder höher hinaus. “Es ist unwahrscheinlich, dass wir 2017 den Gewinn je Aktie steigern”, sagte Vorstandschef Ulrich Wallin am Donnerstag und verwies auf die absehbar hohen Schäden durch Wirbelstürme und Erdbeben.

mehr ...

Immobilien

Anstieg der Immobilienpreise im Norden und Osten verlangsamt

Die Wohnimmobilienpreise steigen weiter. In einigen Märkten zeichnet sich aber bereits ab, dass die Geschwindigkeit, mit der die Preise wachsen, abnimmt. Der Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise Region Nord/Ost hat die Wohnimmobilienmärkte in Dresden, Hamburg, Hannover und Berlin untersucht.

mehr ...

Investmentfonds

LSE-Chef Xavier Rolet verlässt Londoner Börse

Die London Stock Exchange (LSE) verliert Ende 2018 ihren Vorstandsvorsitzenden Xavier Rolet. Der Franzose wollte das Unternehmen bereits nach der gescheiterten Fusion mit der Deutschen Börse verlassen. Rolet schaffte es, den Wert der LSE während seiner Amtszeit zu vervielfachen.

mehr ...

Berater

Company Builder “Finconomy” startet in München

Finconomy ist ein Company Builder für Fin- und Insurtechs, der sich auf B2B-Geschäftsmodelle konzentriert. Das neue Unternehmen hat bereits drei Fintechs gegründet, die sich am Markt etablieren konnten. Bereits Anfang 2018 soll eine weitere Neugründung erfolgen.

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI schließt Fonds 10 und bringt Nachfolger

Die ZBI Fondsmanagement AG aus Erlangen hat den im vergangenen Jahr aufgelegten ZBI Professional 10 nach Ablauf der Zeichnungsfrist Ende September mit einem beachtlichen Volumen geschlossen und nahtlos den Nachfolger in die Platzierung geschickt.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...