10. Dezember 2010, 11:17
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Preise für Wohnimmobilien steigen weltweit

Die weltweiten Preise für Wohnimmobilien sind im letzten Jahr per Ende des dritten Quartals 2010 um 3,1 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2010 (plus 4,3 Prozent) hat sich die jährliche Wachstumsrate indes abgeschwächt. Zu diesem Ergebnis kommt die internationale Immobilienberatung Knight Frank, die Preise für ihren weltweiten Wohnimmobilienindex untersucht.

Welt1-127x150 in Preise für Wohnimmobilien steigen weltweit“Erstmals seit Ende 2008 haben die Preise in allen Regionen angezogen”, kommentiert Liam Bailey, der das Research für Wohnimmobilien bei Knight Frank verantwortet. Mit 9,9 Prozent verzeichnete der asiatisch-pazifische Raum demnach den größten Preiszuwachs, gefolgt von dem Nahen Osten mit 5,1 Prozent, Nordamerika mit 4,2 Prozent, Südamerika mit 3,5 Prozent und Afrika mit drei Prozent. Mit einem Plus von 0,8 Prozent lag Europa am unteren Ende der Skala.

Im Jahresrückblick sind die Preise an 67 Prozent der 48 untersuchten Standorte gestiegen, im Quartalsrückblick indes an 56 Prozent der Standorte gefallen. “Die Erholung der Märkte, die Anfang 2009 nach großen Verlusten in 2007 und 2008 einsetzte, verliert an Schwung”, sagt Bailey. Fast 30 Prozent der Standorte, die im ersten Halbjahr 2010 Boden gewonnen hatten, mussten im dritten Quartal Verluste hinnehmen. Die Liste dieser Standorte wird laut Knight Frank von Europa angeführt: Griechenland, Island, die Niederlande, Norwegen, Portugal, Slowenien und Großbritannien. Außerhalb Europas zählen China, Kanada, Kolumbien, Dubai, Neuseeland, Südafrika und Taiwan zu den Verlierern des dritten Quartals.

Zwar hat sich die durchschnittliche Performance der europäischen Wirtschaften laut der Untersuchung verbessert, doch die Schere zwischen den Ländern ist breiter auseinandergeklafft. Gering verschuldete Länder wie Österreich (Rang acht), Frankreich (Rang neun) und Finnland (Rang zwölf) hängen ihre Nachbarn im Süden und Westen weit ab, wobei Griechenland (Rang 38), Spanien (Rang 41), und Irland (Rang 48) am Ende des weltweiten Rankings stehen. Deutschland hat sich mit einem jährlichen Preisanstieg von 2,2 Prozent im europäischen Kontext überdurchschnittlich entwickelt und ist im Vergleich zum letzten Knight Frank-Ranking von Platz 30 auf Platz 26 hoch gerutscht.

Seite 2: Wie hat sich das Preisniveau in den kleineren Märkten Europas entwickelt?

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1 Kommentar

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