Richtfest Lentzeallee – zwei Drittel vermarktet

„Zum Richtfest des Projekts Lentzeallee konnten wir bereits 65 Prozent der Wohnungen und Häuser vermarkten“, berichtet Klaus Groth, geschäftsführender Gesellschafter der Groth Gruppe. Mit einem Investitionsvolumen von 75 Millionen Euro errichtet das Immobilienunternehmen in Charlottenburg-Wilmersdorf ein Stadtquartier für rund 400 Bewohner, das ausschließlich aus energieeffizienten KfW 70-Häusern besteht.

richtfest_lentzeallee„Wohnimmobilien haben sich in der Wirtschaftskrise als stabiles Segment erwiesen. Für Werterhalt und Vermögenssteigerung müssen jedoch bestimmte Voraussetzungen wie eine sehr gute Lage mit guter Infrastrukturanbindung sowie hohe Bau- und Ausstattungsqualität gewährleistet sein“, erläutert Groth weiter.

Das Wohnensemble im Ortsteil Schmargendorf entsteht auf einem 30.000 Quadratmeter großen Grundstück, das einst von der Technischen Universität Berlin genutzt wurde. Die Lentzeallee umfasst 64 Doppel- und Reihenhäuser sowie Townhouses mit Wohnflächen von 130 bis 185 Quadratmetern und weitere 96 Eigentums- und Mietwohnungen, die sich auf acht Stadthäuser und eine Stadtvilla verteilen.

Mit den beiden unter Denkmalschutz stehenden Bestandsimmobilien aus den 1920er Jahren, die ebenfalls zur Wohnnutzung umgestaltet werden, entsteht in dem neuen Stadtviertel eine Gesamtwohnfläche von rund 19.700 Quadratmetern. Darüber hinaus werden zwei Spielstraßen angelegt, deren Namen ebenfalls bereits feststehen: Juister Weg und Magnolienweg.

„Einen Mehrwert für Käufer und Mieter bildet die konsequente Ausrichtung der Lentzeallee auf eine energieeffiziente Bauweise“, ist sich Groth sicher. „Der Immobilienwert steigt, während die Nebenkosten für Heizung und Warmwasser sinken, da 30 Prozent weniger Energie verbraucht wird als bei herkömmlichen Neubauten. Die begrünten Dachflächen gewährleisten im Winter eine natürliche Wärmedämmung, im Sommer hingegen Wärmeschutz und filtern zudem Luftschadstoffe“, so der Immobilienentwickler weiter.

Das Stadtquartier Lentzeallee folgt architektonisch dem Leitmotiv britischer Townhouses mit Fassaden aus rotem Klinker und weißem Putz. Für die Planung sind die Büros Tobias Nöfer Architekten, Stephan Höhne Architekten und Wiegand/Hoffmann Architekten verantwortlich.

Die Lage im Südwesten Berlins an der Schnittstelle zwischen City-West mit den Einkaufsstraßen Kurfürstendamm sowie Schloßstraße und dem Grunewald schätzen Unternehmensangaben zufolge vor allem junge Familien mit kleinen Kindern. So seien 80 Prozent der Erwerber von Doppel- und Reihenhäusern jünger als 55 Jahre, bei den Eigentumswohnungen sind es rund 77 Prozent. Bei den Käufern handele es sich vor allem um Eigennutzer, die zu über 80 Prozent aus den Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf und Steglitz-Zehlendorf stammen.

Die ersten Häuser werden im Frühjahr 2011 bezogen, die Fertigstellung des Gesamtareals ist für Anfang 2012 vorgesehen. (te)

Foto: Groth Gruppe

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