Anzeige
Anzeige
8. Februar 2011, 12:05
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

DIP: Immobilienmärkte ziehen deutlich an

Nach Analysen des Maklerverbunds Deutsche Immobilien-Partner (DIP) sind die Umsätze auf dem deutschen Markt für Immobilieninvestments in 2010 gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent auf rund 46,4 Milliarden Euro gestiegen. Damit wurde laut DIP nach zwei Jahren deutlicher Umsatzrückgänge 2010 erstmals wieder ein wachsendes Transaktionsvolumen verzeichnet.

Buerotuerme-shutt 46606915-127x150 in DIP: Immobilienmärkte ziehen deutlich anDie Untersuchung umfasst sowohl Wohn- als auch Gewerbeinvestments. Darüber hinaus hat laut DIP das Marktgeschehen gegen Ende des Jahres 2010 noch einmal kräftig angezogen. „Für 2011 ist nach Analysen von DIP eine weitere Steigerung der Transaktionsvolumina um insgesamt bis zu 25 Prozent möglich“, erwartet DIP-Sprecher Henrik Hertz. Allerdings: „So erfreulich diese Zahlen auf den ersten Blick erscheinen, ist indessen zu bedenken, dass dieses Ergebnis deutlich unter dem Mittelwert der letzten zehn Jahre liegt“, so Hertz. Dieser liege bei rund 65,1 Milliarden Euro. Immerhin sei zu erwarten, dass in 2011 die Marke von 55 Milliarden Euro übertroffen werde.

Der größte Anteil der Transaktionen entfiel in 2010 mit 24,6 Milliarden Euro auf Investments in Gewerbeimmobilien. Insgesamt 21,8 Milliarden Euro betrafen Wohnimmobilieninvestments. Dabei legte das Transaktionsvolumen bei den Wohninvestments um vier Prozent und bei den gewerblichen Investments sogar um 24 Prozent gegenüber 2009 zu.

Das Käuferspektrum dominierten laut DIP vor allem eigenkapitalstarke Investoren, wie offene und geschlossene Fonds sowie Pensionskassen, die vor allem auf der Suche nach großvolumigen Core-Objekten in Toplagen waren. Zu den größten Einzeldeals gehörten unter anderem der Opernturm in Frankfurt, das Sony-Center und das Alexa in Berlin sowie der Vodafone-Campus in Düsseldorf.

Rund 10,8 Milliarden Euro des gewerblichen Transaktionsvolumens entfielen laut DIP auf die sieben großen Metropolen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart. „Das entspricht knapp 44 Prozent des gesamten relevanten gewerblichen Umsatzvolumens in Deutschland“, so Hertz. Die höchsten gewerblichen Investmentumsätze wurden nach Analysen von DIP in Berlin getätigt (2,8 Milliarden Euro). Danach folgen Hamburg (1,9 Milliarden Euro), Frankfurt (1,8 Milliarden Euro) und München (1,2 Milliarden Euro). Auch in Düsseldorf (1,2 Milliarden Euro) und in Köln (1,0 Milliarden Euro) konnte 2010 die Milliardengrenze überschritten werden. Stuttgart bildet mit 0,4 Milliarden Euro das Schlusslicht.

Aufgrund der guten Perspektiven auf dem Bürovermietungsmarkt mit einem sukzessiven Abbau des Leerstands und stabilen Büromieten sowie dem Nachfragefokus der Investoren auf Core-Immobilien zogen die Preise laut DIP leicht an und die Spitzenrenditen für Büroinvestments gaben Ende 2010 leicht nach. Das gelte bislang allerdings nur für A-Städte, in B- oder C-Städten habe es keine wesentlichen Preis- oder Renditeänderungen gegeben.

Seite 2: Welche Renditen Büro- und Geschäftshäuser erzielen

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

2 Kommentare

  1. […] Die Zeitschrift cash berichtet über eine Studie des Maklerverbunds Deutsche Immobilien-Partner (DIP). Demnach sind die Umsätze auf dem deutschen Markt für Immobilieninvestments in 2010 um 15 Prozent auf rund 46,4 Mrd. Euro gestiegen. DIP: Immobilienmärkte ziehen deutlich an […]

    Pingback von Interessante Links vom 10.02.2011: Immobilienmarkt, Fogging, Vorfälligkeit, Eigenbedarf, Kündigungsausschluss | Baugeld News — 10. Februar 2011 @ 11:01

  2. […] erkannt. Aktien eilen von Rekord zu Rekord, die Edelmetalle haben neue Hausse-Höchstmarken erlangt und selbst in Deutschland belebt sich der Immobilienmarkt, weil nicht wenige Anleger geneigt sind, das niedrige Zinsniveau zu nutzen und sich mit […]

    Pingback von Welche Investments schuetzen vor Inflation? « kaufkraftschutz.de — 8. Februar 2011 @ 19:11

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Thomas Bischof neu im Vorstand der Württembergischen

Thomas Bischof, derzeit Leiter Konzernentwicklung bei Munich Re, übernimmt mit Wirkung zum 1. Juli die Verantwortung bei den Versicherungstochtergesellschaften der Wüstenrot & Württembergischen. Zudem ist nach Angaben des Unternehmens beabsichtigt, dass er im Laufe des Jahres 2018 zu deren Vorstandschef berufen und als Geschäftsfeldleiter Versicherungen ins Management Board der W&W-Gruppe einziehen wird.

mehr ...

Immobilien

Offener Immobilienfonds Hausinvest erwirbt Seattle-Zentrale von Facebook

Die Commerz Real hat den Büroneubau Dexter Station in Seattle im US-Bundesstaat Washington für ihren offenen Immobilienfonds Hausinvest erworben. Das Objekt ist mit einem Vertrag über zehn Jahre an Facebook vermietet.

mehr ...

Investmentfonds

Neuer Head of Global Sales bei Schroders

Schroders ernennt Daniel Imhof zum neuen Head of Global Sales. Mit der neu geschaffenen Position will das Haus auf die immer komplexer werdenden Kundenbedürfnisse sowie auf die steigende Nachfrage nach Fachkenntnissen eingehen.

mehr ...

Berater

Emerging Markets: Der Staub legt sich

Die Aktienmärkte der Schwellenländer haben schwierige Zeiten hinter sich. Einst gefeiert, dann geschmäht – so lassen sich die letzten zehn Jahre zusammenfassen. Nach und nach werden die guten Perspektiven aber wieder klarer. Gastkommentar von Marc Hellingrath, Union Investment

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Nachteile durch komplizierte Bauverträge

Richtet sich ein Bauvertrag nicht allein nach dem BGB sondern enthält zusätzlich Klauseln des VOB/B, wird er für Laien schnell unverständlich. Das Baufinanzierungsportal Baufi24 rät Bauherren zur Vorsicht.

mehr ...